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Erfolgreiche Existenzgründung mithilfe eines Franchisekonzeptes

Bei 90 Prozent aller Franchisenehmer verläuft die Existenzgründung erfolgreich. Dabei setzt sich das Erfolgsrezept aus dem Know-how des Franchisepartners, dem erprobten Franchisekonzept sowie dem Erfolgswillen des Franchisenehmers zusammen.

Franchise, Existenzgründer
Bildquelle: pixabay.com © alexanderstein (CC0 1.0)

Viele Menschen träumen davon, endlich der eigene Chef, unabhängig von festen Arbeitszeiten und frei von Vorschriften zu sein. So treffen Selbstständige ihre eigenen Entscheidungen und wissen genau, wofür sie arbeiten. Studien zufolge wird als Grund für den Weg in die Selbstständigkeit am häufigsten der Wunsch nach Selbstverwirklichung, Zeitautonomie und Unabhängigkeit genannt. Jedoch hält es viele Menschen zurück, dem Wunsch nach der Selbstständigkeit zu folgen. Neben dem Fehlen einer zündenden Geschäftsidee oder auch der Angst vor dem Scheitern ist vor allem das finanzielle Risiko hierfür ein Grund. Dabei kann gerade in solchen Fällen das Franchising eine Alternative sein.


Der Begriff „Franchising“ ist gesetzlich nicht definiert und hat seinen Ursprung aus der US-amerikanischen Wirtschaft. Dabei bezeichnet das Franchising im Grunde die Zusammenarbeit von zwei selbstständigen Unternehmern (Vertriebssystem), die ein gemeinsames Ziel verfolgen. Das heißt, der Franchisegeber liefert sein Know-how und ein erprobtes Geschäftskonzept, welches der Franchisenehmer umsetzt. Franchiseketten wie McDonalds, Burger King oder Wienerwald sind hierfür berühmte Beispiele. Laut des Deutschen Franchise-Verbands e.V. (DFV) existieren derzeit 850 Franchisesysteme auf dem Markt, wobei 200 hiervon geprüfte Mitglieder des Verbands sind.

Die Vor- und Nachteile des Franchising

Das Franchising besitzt grundsätzlich gute Erfolgsaussichten. Dies bestätigt auch eine Studie der KfW-Bank aus dem Jahr 2005. Mehr als 90 Prozent der Franchisenehmer waren nach fünf Jahren der Geschäftstätigkeit immer noch erfolgreich am Markt vertreten. Bei den Existenzgründern (ohne Franchising) waren es weniger als 50 Prozent.

Dass die Erfolgsaussichten so positiv sind, hängt u. a. damit zusammen, dass Franchisenehmer von den Vorzügen (z. B. Marketing, Marktmacht, Controlling etc.) der großen Unternehmen profitieren. Hingegen bereichert der Franchisenehmer mit seiner Innovationskraft und Motivation aber auch das Unternehmen. Dank dieser Partnerschaft wird das Franchising so erfolgreich.

Eines der wichtigsten Kriterien bei einer Franchisegründung ist, dass Franchisegeber und Franchisenehmer „zusammenpassen“, und zwar nicht nur fachlich, sondern auch menschlich und in Bezug auf die Unternehmensphilosophie. Aus diesem Grund sollten Existenzgründer einen Partner genau prüfen.

So rät auch der DFV, dass vor dem Unterzeichnen eines Vertrages, umfassend Informationen über das Unternehmen eingeholt werden sollten. Zudem ist es auch empfehlenswert, andere Franchisenehmer zu befragen. Im Schnitt investiert ein Franchisenehmer 15.000 bis 20.000 Euro, sodass hier keine schnellen Entscheidungen getroffen werden sollten.

Obwohl der DFV seit Jahren darum kämpft, dass einheitliche Qualitätsstandards bei Franchisesystemen eingeführt werden, tummeln sich in der Branche immer noch schwarze Schafe. Auch hier kann eine sorgfältige Vorbereitung ein Schutz sein.

Grundsätzlich lassen sich die folgenden Vorteile beim Franchising benennen:

  • schneller Zugang zum Markt
  • minimiertes Risiko
  • Übernahme eines schlüsselfertigen Geschäftskonzeptes
  • Unterstützung bei der Standortauswahl/-analyse
  • Markenbekanntheit
  • regelmäßige Schulungen/Weiterbildungen
  • gemeinsames Marketing


Hingegen ist die Liste der Nachteile wesentlich kürzer:

  • keine unternehmerischen Freiheiten
  • Abhängigkeit und geringer Einfluss auf die Geschäftspolitik des Franchisesystems
  • langfristige Bindung


Erstellung des Businessplans: Mittel zur Selbstreflexion

Der erste und auch wichtigste Schritt auf dem Weg in die Selbstständigkeit ist die Erstellung des sogenannten Businessplans. Dieser wird nicht nur benötigt, um Fördermittel oder Kredite zu beantragen, sondern dient auch der Selbstreflexion. Da der Gründer sich bei der Businessplanerstellung detailliert und umfangreich mit seiner Selbstständigkeit auseinandersetzen muss, können schon vor der eigentlichen Gründung Vor- und Nachteile sowie Chancen und Risiken aufgedeckt werden. Demzufolge dient der Businessplan als Entscheidungsgrundlage.

In der Regel besteht der Businessplan aus den folgenden Hauptpunkten:

  • Zusammenfassung (kurz)
  • Vorstellung der Gründerperson (Ausbildung, Studium, Qualifikationen, Berufserfahrung etc.)
  • Vorstellung der Geschäftsidee
  • Marktübersicht, Konkurrenz und Standort
  • Marketing, Vertrieb und Werbung
  • Unternehmensorganisation und Personal
  • Chancen und Risiken

Der zweite Teil des Businessplans beschäftigt sich ausschließlich mit Zahlen. Hierin muss ein Finanzierungs- und Liquiditätsplan sowie eine Rentabilitätsrechnung enthalten sein. Besonders wichtig ist, dass tatsächlich sämtliche Kosten in die Kalkulation einfließen. Hierzu zählen nicht nur private Kosten oder Kosten für das Unternehmen, sondern auch viele kleine Beträge, die oftmals bei der Berechnung vernachlässigt werden. Wenn beispielsweise ein Existenzgründer Handwerker z. B. über www.myhammer.de beauftragt, um ein Geschäft zu renovieren, so müssen auch diese Kosten im Zahlenteil des Businessplans berücksichtigt werden. Ebenso müssen auch Kosten für Büromaterial oder andere kleinere Dinge kalkuliert werden. Vor allem dann, wenn ein Darlehen beantragt werden soll, ist solch eine Vorgehensweise unabdingbar, denn nur ein schlüssiger Businessplan kann letztlich die Bank überzeugen. So kann es durchaus sinnvoll sein, dass Existenzgründer sich bei der Erstellung des Businessplans Unterstützung einfordern. Hierzu hat der Existenzgründer zahlreiche Möglichkeiten, wie zum Beispiel die Inanspruchnahme der Gründungsberatung der regionalen Industrie- und Handelskammer. Ebenso existieren in jedem Bundesland auch spezielle Gründungsnetzwerke.


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