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6 Tipps & Tricks für eine erfolgreiche Firmengründung

Trotz der Corona-Krise ist das Interesse an einer Unternehmensgründung ungebrochen. Im Jahr 2020 wurden insgesamt 542.200 Unternehmen neu gegründet.

Bei 21.5 % dieser Firmen handelte es sich um Unternehmen mir größerer wirtschaftlicher Bedeutung, 25 % waren kleine Unternehmen. Weitere 53,5 % wurden als Nebenerwerbsfirmen gegründet. Der Gründerboom in Deutschland setzt sich auch 2021 fort - aktuell mit einem starken Fokus auf größere Unternehmen und Nebenerwerbsbetrieben.

Weitere Statistiken weisen einige typische Merkmale von Unternehmensgründungen in Deutschland aus: Menschen, die ihre eigene Firma gründen, sind im Schnitt 27 Jahre alt, 81% von ihnen gründen zeitnah nach dem Studienabschluss, über 50 % starten als Einzelunternehmer. Allerdings gibt mehr als die Hälfte der Gründer ihr Projekt in den ersten fünf Jahren wieder auf. Zu den wichtigsten Gründen dafür zählen strategische Fehlentscheidungen, finanzielle Planungsfehler sowie unzureichende Markt- und Branchenkenntnis. Eine umfassende Vorbereitung der Firmengründung ist entscheidend dafür, dass Sie sich mit Ihrem Unternehmen langfristig auf dem Markt behaupten können. Die folgenden 6 Tipps und Tricks geben Ihnen dabei Hilfestellung.


1. Sind Sie ein Unternehmertyp?

Im Vorfeld einer Gründung sollten Sie für sich einige persönliche Fragen klären. Dabei geht es nicht darum, ob Sie grundsätzlich für die Selbstständigkeit geschaffen sind oder besser in einem angestellten Arbeitsverhältnis tätig bleiben sollten. Im Prozess der Existenzgründung werden sich ein großer Teil Ihres Alltags und auch Sie selbst verändern. Wichtig ist, dass Sie herausfinden, wo Ihre Stärken und aktuellen Schwächen liegen und welcher Unternehmertyp Sie sind. Kreative Freiberufler müssten andere Anforderungen bewältigen als Gründer, die ihre unternehmerische Zukunft in einem innovativen Technologie-Startup sehen. Noch fehlendes Wissen - beispielsweise im betriebswirtschaftlichen Bereich - erwerben Sie durch gezielte Weiterbildungen. Außerdem ist mit jeder Gründung auch ein intensiver Lernprozess verbunden. Gut ist, wenn Sie von Anfang an im Austausch mit anderen Gründern und auch mit erfahrenen Unternehmern stehen. Hierfür bieten sich beispielsweise Gründerstammtische, Informations- und Beratungsnetzwerke für Gründer, aber auch Xing, LinkedIn und andere Online-Plattformen an.

2. Eine tragfähige Geschäftsidee entwickeln

Eine tragfähige Geschäftsidee ist eines der wichtigsten Kriterien für eine erfolgreiche Firmengründung. Ausschlaggebend dafür ist, dass Sie mit Ihren Angeboten echte Probleme der von Ihnen anvisierten Zielgruppen lösen - nur dann werden Ihre potenziellen Kunden auch bereit sein, etwas für Ihre Angebote zu bezahlen. Um eine solche Idee zu entwickeln, sollten Sie natürlich auch Ihre Branche, Ihren Markt und Ihre Wettbewerber kennen. Ob Sie eine komplett neue Geschäftsidee entwickeln oder auf Bewährtes setzen, hängt von Ihren Gründungsintentionen ab. Viele Unternehmensgründer sind auch mit Franchisekonzepten oder einer Unternehmensnachfolge, für die übrigens ein großer Markt besteht, langfristig sehr erfolgreich. Generell gilt, dass mit neuen Geschäftsideen größere Unsicherheiten und Risiken verbunden sind - hier ist wichtig, dass Sie Ihre Idee zu einem frühen Zeitpunkt testen und gegebenenfalls verändern.

3. Ein vollständiges Geschäftsmodell entwickeln

Im nächsten Schritt geht es darum, Ihre Geschäftsidee in ein vollständiges Geschäftsmodell zu überführen. Hierfür benötigen Sie Antworten auf die folgenden Fragen:

- Welche Produkte oder Dienstleistungen bieten Sie Ihren Kunden?
- Wie entstehen diese Angebote und wie sollen sie vertrieben werden?
- Welche finanziellen Ressourcen stehen für Ihre Gründung zur Verfügung?
- Welche Kosten verursacht Ihr Unternehmen?
- Auf welche Weise soll Ihr Unternehmen Geld verdienen?
- Mit welchen wichtigen Partnern arbeiten Sie - beispielsweise als Lieferanten oder für Ihren Vertrieb - zusammen?
- Gründen Sie allein oder mit Partnern?
- Welche Rechtsform soll Ihr Unternehmen haben?
- Benötigen Sie für Ihr Unternehmen von Anfang an angestellte Mitarbeiter? Über welche Fähigkeiten und Kompetenzen muss Ihr Team verfügen.
- Für welche Mission, welche Vision und für welche Werte steht Ihr Unternehmen?
- Mit welchen Instrumenten (online und offline) bewerben Sie Ihr Leistungsangebot? Welches Budget steht Ihnen dafür zur Verfügung?

4. Einen Businessplan erstellen

Ihre Geschäftsidee, Ihre Markt- und Wettbewerberanalyse und Ihr Geschäftsmodell (inklusive Marketingplan und gegebenenfalls Personalplan) fassen Sie zu einem konsistenten Businessplan zusammen. Während der gesamten Gründungsphase ist er das zentrale Planungsdokument für Ihre Firma und schafft die Grundlagen für Ihre Verhandlungen mit Banken und anderen Investoren.

Das Herzstück Ihres Businessplans ist der Finanzplan. In der Regel umfasst er die ersten drei Jahre nach der Gründung. Hier stellen Sie Ihre Investitionen und laufenden Kosten den von Ihnen prognostizierten Umsätzen und Gewinnen gegenüber.

Wichtig: Ihren Businessplan sollten Sie auf jeden Fall selbst erstellen - hieraus ergeben sich weitere Ansätze, Ihre Geschäftsidee, Ihr Geschäftsmodell und Ihre Finanzplanung zu überdenken. Für die Klärung relevanter unternehmerischer und betriebswirtschaftlicher Fragen können Sie beispielsweise Ihre örtliche IHK, Gründernetzwerke, professionelle Gründungsberater, aber auch Expertenseiten für Unternehmer nutzen. Optimal ist, wenn Sie Ihre Planung auch kompetenten Personen aus Ihrem persönlichen Netzwerk präsentieren, um entsprechendes Feedback zu erhalten.

5. Die Finanzierung Ihrer Gründung sichern

Zur Finanzierung Ihres Unternehmens kommen neben Ihrem Eigenkapital verschiedene Möglichkeiten in Frage. Hierzu gehören herkömmliche Bankkredite, Förderkredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), Fördermittel des Bundes und der Länder, aber auch private Investoren oder Crowdfunding-Kampagnen.

Im Hinblick auf die finanzielle Absicherung Ihres Unternehmens sollten Sie auch an die nötigen Versicherungen denken. Am wichtigsten in der Startphase sind eine Betriebshaftpflichtversicherung, eventuell eine Produkthaftungsversicherung, falls Sie Mitarbeiter beschäftigen, auch eine Unfallversicherung sowie Ihre persönlichen Versicherungen (Krankenversicherung, Berufsunfähigkeit, Altersvorsorge).

6. Gründungskosten niedrig halten

Eventuell haben Sie die Möglichkeit einer Gründung aus dem Cashflow - mit der offiziellen Gründung warten Sie dabei, bis Sie erste Auftraggeber haben und wissen, dass der Markt für Ihr Geschäftsmodell auch in der Praxis funktioniert. Abhängig von Ihrem Geschäftsmodell haben Sie darüber hinaus weitere Möglichkeiten, Ihre Gründungskosten zu minimieren - beispielsweise durch die Nutzung von Coworking-Angeboten statt eines eigenen Büros oder kostengünstiges und im Vergleich zu analogen Werbeformen oft deutlich effektiveres Onlinemarketing.



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