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Mitarbeiterdarlehen – das können Arbeitgeber tun

News-Beitrag vom 17.05.2017

Gute Mitarbeiter zu finden ist schwer, sie zu halten noch viel mehr – so könnte ein geflügeltes Wort lauten, dass viele Unternehmer unterschreiben.

Handshake
© johnhain - pixabay.com

Welche Chance zur Mitarbeiterbindung aus einer Mitarbeiter-Kreditanfrage erwächst, ist nun Thema.

Das Gehalt muss stimmen – die Vertrauensbasis und das Arbeitsklima auch

Um Mitarbeiter zu binden, müssen Chefs kreativ sein. Wer seine Arbeitnehmer langfristig im Unternehmen halten will, braucht einiges Fingerspitzengefühl und die Bereitschaft, sich in die Mitarbeiter hinein zu versetzen. Denn nicht nur das Gehalt ist wichtig, auch das Arbeitsklima und die Vertrauensbasis spielen eine Rolle. Wenn Mitarbeiter mit ihren privaten Geldsorgen zum Chef kommen und sie diesen um Hilfe bitten, dann ist das ein ausgesprochen großes Zeichen von Respekt. Gleichzeitig eröffnet sich eine Möglichkeit, die sich kein Chef entgehen lassen sollte, um die Mitarbeiterbindung zu stärken.



Vorschuss anbieten, Kredit gewähren oder als Bürge auftreten

Bittet ein Mitarbeiter den Chef um Unterstützung in finanzieller Hinsicht, dann handelt es sich um ein unverkennbares Zeichen einer vertrauensvollen Chef-Angestellten-Beziehung. Je nach dem nötigen Betrag, den ein Mitarbeiter anfragt, können Chefs unterschiedlich reagieren:

  • Vorschuss aufs Gehalt gewähren
  • einen Kredit vergeben
  • als Bürge auftreten

Im ersten Fall genügt es formal, wenn der Vorschuss aufs Gehalt entsprechend auf dem Lohnstreifen bezeichnet und korrekt in der Buchhaltung erfasst wird. Dabei handelt es sich nicht um einen echten Kredit, sondern es wird lediglich das Gehalt vorzeitig ausgezahlt. In diesem Fall können Chefs sofort und ohne große Abstimmung mit einem Rechtsanwalt handeln. Reicht das bereits, um dem Mitarbeiter zu helfen? Dann kann das Tagesgeschäft weitergehen. Doch falls die Geldsorgen größer sind, braucht es auch eine „größere“ Lösung.

Einen Arbeitgeberkredit vergeben

Bei der Kreditvergabe zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist etwas mehr Absicherung für beide Seiten nötig. Hier sollte ein seriöser Kreditvertrag, zu unterschreiben von beiden Beteiligten, aufgesetzt werden.

Zu beachte ist dabei unter anderem § 491 Absatz 2 Ziffer 4 (BGB):

„Keine Allgemein-Verbraucherdarlehensverträge sind Verträge, die von Arbeitgebern mit ihren Arbeitnehmern als Nebenleistung zum Arbeitsvertrag zu einem niedrigeren als dem marktüblichen effektiven Jahreszins (§ 6 der Preisangabenverordnung) abgeschlossen werden und anderen Personen nicht angeboten werden.“

Der Gesetzestext impliziert, dass damit ebenfalls nicht die allgemeinen Regelungen von Verbraucherdarlehen greifen. Das Positive ist, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer relativ frei in der Gestaltung sind. Allerdings dürfen keine Klauseln im Vertrag sein, die den Arbeitnehmer benachteiligen.  Arbeitgeber, sollten sich aus rechtlichen und steuerlichen Gründen zuerst mit einem Fachanwalt und ihrem Steuerberater abstimmen, um für sich und den Arbeitnehmer einen fairen Rahmen zu stecken. Im Idealfall setzen sich Chef, Mitarbeiter und Rechtsanwalt an einen Tisch und besprechen die Details. So ist die Transparenz gewahrt, was eine weitere vertrauensbildende Maßnahme ist.

Vorsicht: Wenn der Arbeitgeber das Darlehen zu besonders günstigen Konditionen vergeben möchte, könnte der Arbeitnehmer dennoch zur Kasse gebeten werden: Spätestens in der Steuererklärung muss er darüber Auskunft geben. Falls der vereinbarte Zinssatz unterhalb des marktüblichen liegt, dann wird unter Umständen eine Nachversteuerung als geldwerter Vorteil fällig. Unbedingt den Steuerberater zu diesem Punkt konsultieren!

 

Bei der Aufnahme eines Fremdkredits behilflich sein

Manchmal wollen Chefs ihre Mitarbeiter unterstützen, können dies aber aus finanziellen Gründen selbst nicht tun. Der angefragte Kreditbetrag ist zum Beispiel einfach zu hoch und sprengt das Budget. Die Empfehlung lautet, dem Mitarbeiter die Wahrheit zu sagen. Um ihn aber nicht alleine zu lassen, bietet sich eine andere Option an. Der Chef kann bei der Aufnahme eines Fremdkredits behilflich sein. Wenn die Zeit drängt und

  • der Mitarbeiter innerhalb kürzester Zeit Geld braucht oder
  • er keinesfalls zur Hausbank gehen möchte,

kann der Chef gemeinsam mit dem Mitarbeiter die online verfügbaren Kreditangebote prüfen. Stellt sich heraus, dass der Mitarbeiter zum Beispiel einen negativen Schufa-Eintrag hat und ihm deshalb die Chance auf einen Kredit vorerst verwehrt bleibt, steht noch der Weg über einen Kredit ohne Schufa offen. Bei Maxda können Kredite ohne Schufa bis 7.500 € beantragt werden, damit könnte dem Mitarbeiter schon geholfen sein. Doch was tun, wenn dieser Betrag nicht reicht?

Als Bürge auftreten – für den Mitarbeiter geradestehen

Sicherlich nicht jedermanns Sache, aber ein großes Zeichen von Respekt und Vertrauen des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer ist, wenn er als Bürge auftritt. Das Juraforum definiert den Begriff Bürgschaft so:

„Eine Bürgschaft ist gemäß § 765 Abs. 1 BGB ein einseitiger Vertrag, durch den sich ein Bürge gegenüber einem Gläubiger verpflichtet, für die Schulden eines Dritten, nämlich des eigentlichen Hauptschuldners, einzustehen. Sie dient zur Absicherung des Gläubigers, dass gewährleistet ist, dass bei Zahlungsunfähigkeit seines eigentlichen Schuldners jemand für dessen Verbindlichkeiten eintritt.“

Der Unternehmer tritt also für die Schulden des Arbeitnehmers ein, sollte dieser zahlungsunfähig werden. Die Bürgschaft trägt somit Chancen und Risiken zugleich in sich. Der Arbeitgeber geht das Risiko ein, dass der Arbeitnehmer die Zahlung aussetzt und er zur Kasse gebeten wird. Das Risiko kann er nur alleine einschätzen, doch je nach Situation und Persönlichkeit ist das Ausfallrisiko eher gering. Geschieht es doch, dass der Arbeitnehmer die Raten nicht mehr bedienen kann, muss der Arbeitgeber einspringen und dann zusehen, wie er das Geld vom Arbeitnehmer zurückbekommt. Das kann zum Beispiel durch die Vereinbarung von Ratenzahlungen geschehen, die direkt vom Gehalt einbehalten werden.

Die große Chance liegt darin, dass der Arbeitnehmer langfristig im Betrieb bleibt und sich darum bemüht, sich unersetzlich zu machen. Er kann langfristig auf eine Karriere im Betrieb hinarbeiten und bestrebt sein, das Gehalt weiter steigern, um den Kredit entsprechend zuverlässig bzw. vorzeitig abzulösen.

Den Arbeitsplatz wertvoll gestalten

Dem Fachkräftemangel im eigenen Betrieb lässt sich unter anderem durch eine gelebte, positive Firmenphilosophie entgegenwirken. Unternehmen, die Vertrauen, Respekt und Wertschätzung in ihre Hochglanzbroschüre und auf die Internetseite schreiben, sollten diese Werte auch praktisch leben – und das bedeutet, angemessen zu bezahlen, leistungs- und personenbezogene Gehaltsanpassungen vorzunehmen und individuelle Unterstützung anzubieten, um den Arbeitsplatz zu einem besonders wertvollen Ort für den Arbeitnehmer zu machen.

Wenn sich Arbeitnehmer mit privaten Geldsorgen beim Arbeitgeber offenbaren, haben Arbeitgeber die Chance, die Situation in Hinblick auf die Mitarbeiterbindung zu nutzen. Fairness und Transparenz sollte dabei eine große Rolle spielen, dann entwickelt sich der Engpass des Mitarbeiters zu einem positiven Meilenstein in der Beziehung zwischen ihm und dem Chef.



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