Unternehmensmanagement in Deutschland

Die folgende Marktanalyse bietet Ihnen den idealen Einstieg mit Daten, Zahlen und Fakten aus der FirmenWissen/Creditreform-Datenbank für Wirtschaftsauskünfte. Creditreform ist Marktführer – kein anderer Wettbewerber bietet eine höhere Qualität, Aktualität und Vollständigkeit.

Inhalt

Überblick zur Branche Unternehmensmanagement in Deutschland

Im aktuellen Datenbestand von FirmenWissen sind 263.308 Unternehmen in der Branche Unternehmensmanagement gelistet. Die größte Anzahl von Unternehmen ist in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg ansässig. Das durchschnittliche Unternehmensalter in diesem Wirtschaftszweig liegt bei 13 Jahren.

Umsatz
In der Branche Unternehmensmanagement liegt der durchschnittliche Umsatz eines Unternehmens bei 190.000,00 Euro. Im letzten Jahr veränderte sich der Umsatz durchschnittlich um +0,24 Prozent.

Personal
Die Anzahl der Mitarbeiter liegt im Mittel bei 1 Mitarbeitern. Das Alter von Managern liegt im Schnitt bei 53 Jahren mit einer Beschäftigungsdauer von 7 Jahren. Die Frauenquote im Management liegt im Durchschnitt bei 19,17 Prozent.

Entwicklung
Innerhalb des letzten Jahres haben 1.004 Unternehmen in der Branche Insolvenz angemeldet. Dem gegenüber stehen 10.181 Unternehmen, die im selben Zeitraum neu gegründet wurden.

Anzahl der Einträge in der Branche
Quelle: Creditreform/FirmenWissen-Datenbank am 14.11.2019

263.308

Unternehmen

Durchschnittliches
Unternehmensalter

13

Jahre

Durchschnittlicher
Umsatz

0,2

Mio. Euro

Durchschnittliche
Umsatzentwicklung

0,24

Prozent

Durchschnittliche
Mitarbeiteranzahl

1

Person

Anzahl
Neugründungen

10.181

im letzten Jahr

Anzahl
Insolvenzen

1.004

im letzten Jahr

Weiterführende Informationen zur Branche:

Unternehmensmanagement, Unternehmensführung oder auch Unternehmensleitung meint im Bereich der Betriebswirtschaft die Koordination der Aktivität in einem Unternehmen, die den Zweck hat, zuvor gesetzte Ziele des Unternehmens zu ermöglichen und zu erreichen. Dabei umfasst der Begriff Management drei Dinge: Das Management als organisatorische Einheit eines Unternehmens, als Tätigkeit innerhalb eines Unternehmens und als Methode zur Führung eines Unternehmens. Kurz sagt umfasst das Unternehmensmanagement die Führung eines Betriebs und somit alle planenden, koordinierenden und kontrollierenden Tätigkeiten.

Geschichte des Unternehmensmanagements:

Die ersten Ansätze zum Management sind bereits im 16. Jahrhundert erkennbar, als Thomas Morus ineffektive Unternehmungen untersuchte. Von tatsächlichem Unternehmensmanagement kann man jedoch erstmals ab Mitte des 18. Jahrhunderts sprechen, als eine auf Arbeitsteilung beruhende Verrichtung von Managementaufgaben unter wirtschaftlicher Perspektive herausdifferenzierbar wurde.

Bewegten sich Leistungen im Bereich des Managements in der Vergangenheit hauptsächlich im kirchlichen, militärischen oder politischen Zusammenhang, so verbindet man in der Gegenwart Aufgaben des Managements zu meist mit einem betriebswirtschaftlichen Zusammenhang.

Als Begründer der klassischen Nationalökonomie gilt der schottische Moralphilosoph und Aufklärer Adam Smith. Er schrieb bereits im 18 Jahrhundert über Arbeitsteilung und freie Märkte. Das Erscheinen seines Hauptwerkes „Wohlstand der Nationen – Eine Untersuchung seiner Natur und seiner Ursachen“ wird als die Geburtsstunde der englischen Nationalökonomie angesehen.

Eine wichtige geschichtliche Entwicklung durchlief die Branche während der Industriellen Revolution. Während dessen verdrängten Großorganisationen, die seit dem Mittelalter üblichen individualisierten Produktionseinheiten (Kleinsthandwerker, bäuerliche Selbstversorger etc.). Diese Entwicklung sorgte für einen steigenden Bedarf an Fach- und Führungskräften. Bezüglich des Unternehmensmanagements war neben dem eigentlichen „Wissen“ auch das sogenannte „Know-How“ ein entscheidender Faktor, um ein Unternehmen erfolgreich leiten zu können. Das Grundprinzip des Managements ist es eine sinnvolle Arbeitsteilung und Spezialisierung der Mitarbeiter herauszuarbeiten und somit Arbeitsschritte noch effizienter zu gestalten.

Die fortschreitende Technologisierung betraf annähernd jede Branche, so dass viele Unternehmen unter dem Druck standen neue Konzepte entwickeln zu müssen und ihre Arbeitsprozesse weiter zu modernisieren. Auch auf der Führungsebene der Unternehmen sorgte die Technologisierung für starke Änderungen, so dass aus dieser Notwendigkeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts das moderne Management eingeläutet wurde.

Einen bedeutenden Einfluss auf diese Branche hatte der Automobilhersteller Henry Ford. Zusammen mit seinem Vorarbeiter Lewis und seinem Ingenieur Sörensen gelang Ford 1913 die Inbetriebnahme des Fließbandes, durch das er die Geschwindigkeit der Produktion seines berühmten T-Modells massiv steigern konnte. Diese Erfindung ermöglichte es dem Unternehmer seine Preise erheblich zu senken und die Löhne seiner Mitarbeiter zu erhöhen. Dieser Effizienzgedanke ist bis heute gültig und Ziel jedes Unternehmens, welches ein aktives Unternehmensmanagement betreibt.

Zu den moderneren Methoden des Unternehmensmanagements gehört es mittlerweile, dass unter anderem auch auf das Wissen von Mitarbeitern außerhalb der Führungsebene Wert gelegt wird. Oftmals können Mitarbeiter hilfreiche Tipps bezüglich der Optimierung der Arbeitsschritte geben, da sie Probleme in ihrem Berufsalltag schneller erkennen. Eine Erkenntnis, die der Managementexperte Peter Drucker bereits nach dem Zweiten Weltkrieg hatte.

Die derzeitige Managementausbildung wird den Ansprüchen der heutigen Arbeitswelt nicht mehr gerecht und gerät aus diesem Grund mehr und mehr in die Kritik. Auch der als Standardabschluss für Manager geltende Master of Business Administration (MBA) wird kritisiert. Dies ist der Grund wieso zukunftsorientierte Fachkräfte, wie der kanadische Professor für Betriebswirtschaftslehre und Management Henry Mintzberg, eine praxisnähere und interdisziplinäre Ausbildung künftiger Führungskräfte fordern.

Berufe im Unternehmensmanagement:

Der beste Weg um erfolgreich in diese Branche zu starten, ist der Abschluss eines Studiums im Unternehmensmanagement. In diesem Studiengang gibt es die Schwerpunkte Wertschöpfungsorientierte Unternehmensführung, Marketing-Management, Personal und Projektmanagement.

Berufe im Unternehmensmanagement umfassen nicht nur, wie von der Allgemeinheit angenommen, die höchsten Positionen in einer Firma. Manager eines Unternehmens können durchaus einen Job haben, der sich in der unteren oder mittleren Unternehmenshierarchie befindet. Dies liegt daran, dass man jede Position eines Arbeitsnehmers als Managerposten bezeichnen kann, in der man neben seinen eigenen Aufgaben, auch für die Arbeit anderer verantwortlich ist.

Zu den Aufgaben eines Managers gehört es in erster Linie die Unternehmensziele erfolgreich in den unterschiedlichen Abteilungen des Betriebes umzusetzen. Unabhängig von dem Unternehmen und der Branche in der ein Manager tätig ist, gibt es vier Primäraufgaben, die zu jedem Manager-Job gehören: Planung, Organisation, Führung und Controlling. Bei der Planung geht es vor allem um die Entwicklung von Strategien und darum angesetzte Ziele zu erreichen. Die Organisationsphase bezeichnet die Phase, in der die zuvor erarbeiteten Strategien durch die Verteilung verschiedener Aufgaben an die Mitarbeiter umgesetzt werden. In der Phase „Führung“ delegiert ein Manager die Aufgaben und im „Controlling“ wird die Arbeit der Mitarbeiter kontrolliert und Zwischenergebnisse eingesehen, um so zu gewährleisten, dass sich die Umsetzung der Aufgaben in die richtige Richtung entwickelt.

Regionale Verteilung

Wo sind die meisten Unternehmen der Branche Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben; Unternehmensberatung ansässig? Hier sehen Sie den aktuellen Vergleich, geordnet nach Bundesländern und Städten.

Verteilung nach Städten

13.799
Hamburg
12.951
Berlin
8.794
München
5.384
Köln
4.886
Düsseldorf
2.860
Stuttgart
2.709
Bremen
2.006
Dortmund
1.965
Hannover
1.889
Nürnberg
1.755
Münster
1.536
Bielefeld
1.374
Essen
1.338
Dresden
1.266
Bonn
1.263
Wuppertal
1.220
Leipzig
1.160
Wiesbaden
1.083
Aachen
1.054
Osnabrück

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Rankings

Wer führt bei Umsatz und Mitarbeiterzahl? Wer sind die ältesten Unternehmen der Branche? Hier finden Sie aktuelle Ranglisten für Unternehmen der Branche Verwaltung und Führung von Unternehmen und Betrieben; Unternehmensberatung.

Branchenstruktur

Die Brancheneinteilung folgt der WZ-2008, der offiziellen Klassifikation der Wirtschaftszweige des Statistischen Bundesamtes. Die Zuordnung des Branchencodes wird von Creditreform auf der Basis der Handelsregistereintragung zum Gegenstand des Unternehmens (und ggf. weiterer Informationen) vorgenommen.

M: Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen

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