Rundfunk in Deutschland

Die folgende Marktanalyse bietet Ihnen den idealen Einstieg mit Daten, Zahlen und Fakten aus der FirmenWissen/Creditreform-Datenbank für Wirtschaftsauskünfte. Creditreform ist Marktführer – kein anderer Wettbewerber bietet eine höhere Qualität, Aktualität und Vollständigkeit.

Inhalt

Überblick zur Branche Rundfunk in Deutschland

Im aktuellen Datenbestand von FirmenWissen sind 1.113 Unternehmen in der Branche Rundfunk gelistet. Die größte Anzahl von Unternehmen ist in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Berlin ansässig. Das durchschnittliche Unternehmensalter in diesem Wirtschaftszweig liegt bei 17 Jahren.

Umsatz
In der Branche Rundfunk liegt der durchschnittliche Umsatz eines Unternehmens bei 2.210.500,00 Euro. Im letzten Jahr veränderte sich der Umsatz durchschnittlich um +0,00 Prozent.

Personal
Die Anzahl der Mitarbeiter liegt im Mittel bei 2 Mitarbeitern. Das Alter von Managern liegt im Schnitt bei 54 Jahren mit einer Beschäftigungsdauer von 8 Jahren. Die Frauenquote im Management liegt im Durchschnitt bei 17,23 Prozent.

Entwicklung
Innerhalb des letzten Jahres haben 6 Unternehmen in der Branche Insolvenz angemeldet. Dem gegenüber stehen 16 Unternehmen, die im selben Zeitraum neu gegründet wurden.

Anzahl der Einträge in der Branche
Quelle: Creditreform/FirmenWissen-Datenbank am 19.11.2019

1.113

Unternehmen

Durchschnittliches
Unternehmensalter

17

Jahre

Durchschnittlicher
Umsatz

2,2

Mio. Euro

Durchschnittliche
Umsatzentwicklung

0,00

Prozent

Durchschnittliche
Mitarbeiteranzahl

2

Personen

Anzahl
Neugründungen

16

im letzten Jahr

Anzahl
Insolvenzen

6

im letzten Jahr

Weiterführende Informationen zur Branche:

Der Begriff Rundfunk bezeichnet die drahtlose Verbreitung von Informationen und Darbietungen jeglicher Art (Bilder, Ton, Text) durch elektromagnetische Wellen an die Öffentlichkeit. Zum Rundfunk gehören unter anderem der Hörfunk und das Fernsehen. Ziel des Rundfunks ist es, möglichst viele Konsumenten zu erreichen. Jede Person die ein entsprechendes Empfangsgerät hat, ist in der Lage Rundfunksendungen zu empfangen. Gesetzlich ist es sogar untersagt den Fernseher eines Schuldners zu pfänden, da dieser heutzutage zur bescheidenen Lebens- und Haushaltsführung unserer Gesellschaft zählt (Az. 31 M 888/98).
Betrachtet man die weltweite Kapazität, Informationen über Rundfunkt zu erhalten, so lassen sich erstaunliche Werte festhalten: Waren es im Jahr 1986 noch 432 Exabyte, so ist dieser Wert bis 2007 auf 1,9 Zettabyte gestiegen. Für eine bessere Vorstellung bedeutet dies einen informationellen Gegenwert von 55 Tageszeitungen pro Person pro Tag (1986) und 175 Tageszeitungen pro Person pro Tag (2007).

Geschichte des Rundfunks

Die Geburtsstunde des Rundfunks war die Entdeckung der elektromagnetischen Wellen durch Heinrich Hertz im Jahre 1887. Die Technologie des drahtlosen Funkverkehrs war bereits vor dem Ersten Weltkrieg so ausgereift, dass alle grundlegenden technischen Voraussetzungen für die drahtlose Funktelefonie verfügbar waren.

Ab den 1960er Jahren wartete dann die nächste Hürde auf das Verlagswesen als das Fernsehen auf kam und den Printmedien zunehmend Konkurrenz machte. Nahtlos anschließend folgten das Internet und die Digitalisierung. Krisen an denen das Verlagswesen noch heute arbeitet.

Weltweit wurden zahlreiche Ideen und Anwendungen diskutiert. Die erfolgreichste Nutzung von elektromagnetischen Wellen wurde in den USA entwickelt. Die US-amerikanische Amateurfunkbewegung hatte das Modell eines an mehrere Personen gerichteten drahtlosen »Rundspruchs« entwickelt, welches neben sprachlichen Mitteilungen auch Musik aussendete. Bereits 1920 entstanden durch die massive Förderung der Geräteindurstrie die ersten Rundfunkstationen, die sich rasch weltweit ausbreiteten.

Um 1922/23 wurde in Deutschland der „Rundspruch für alle“ verbreitet, durch den 1924 die ersten regionalen Programmveranstalter gegründet wurden. Diese wurden zu Beginn vor allem durch private Geldgeber finanziert. Zum Programm des Rundfunks gehörten unter anderem Unterhaltungsprogramme, Konzerte und andere Musikaufführungen. Die Hörerschaft wuchs rasant an, so dass bereits 1933 etwa vier Millionen angemeldete Geräte -mit insgesamt ca. 12 Millionen Zuhörer verzeichnet werden konnten.

Galt der Rundfunk zu Beginn seiner Entstehung als unpolitisch, so änderte sich dies nach der Verstaatlichung des Rundfunks und der Nutzung des Rundfunks zu Propagandazwecken durch die Nationalsozialisten. Nach Ende des zweiten Weltkriegs übernahmen die Alliierten die oberste Regierungsgewalt und lösten auch den Rundfunk und die damit verbundene Nutzung zu Propagandazwecken aus den Händen der Nationalsozialisten.

Rundfunksender wurden so eingerichtet, dass weder der Staat noch Privatpersonen Inhaberanteile besitzen. Die Kontrolle sollten zusammengesetzte Aufsichtsgremien ausüben. Die Idee dahinter war, dass mit zahlreichen gesellschaftlichen Gruppen eine Meinungsvielfalt einhergeht und somit ein unparteiisches Informationsprogramm auch mit politischen Inhalten gewährleistet werden kann. Die Finanzierung des Rundfunks wurde bis dahin durch Gebühren ermöglicht, die durch die (Bundes-)Post eingezogen wurden. Ab 1976 wurden die Gebühren durch die Rundfunk eigene Gebühreneinzugszentrale (GEZ) eingezogen. Eine Regelung, die bis in die Gegenwart hinein bestand hat.

Mit Beginn der 1980er Jahre wurde das UKW-Frequenzband erweitert, um damit die Zahl der Hörfunkkanäle zu vermehren. Eine vergleichbare Entwicklung betraf auch die steigende Anzahl von Fernsehkanälen, die durch die Breitbandverkabelung ermöglicht wurde. Im Januar 1984 gingen die ersten Privaten Fernsehprogramme auf Sendung. Bereits in den 1990er Jahre teilte sich das Fernsehpublikum zu 40% auf öffentlich-rechtliche Anbieter (Erstes Programm, ZDF und Dritte Programme) und 60 Prozent auf die privat-kommerziellen Sendeunternehmen auf.

Aktuell kann man noch keine Prognose darüber geben, wie sich die Digitalisierung der Rundfunkproduktion und –verbreitung auf das klassische Rundfunkangebot und die tragenden Institutionen auswirken wird. Jedoch kann man gegenwärtig sagen, dass diese Entwicklung die Branche maßgeblich beeinflussen wird.

Aufbau der Branche

Bezüglich des Rundfunks existieren in Deutschland zahlreiche Gesetze. Der Rundfunkstaatsvertrag ist das wichtigste Gesetz der Branche und stellt die Grundlage zwischen allen deutschen Bundesländern dar. In Deutschland existiert bekanntermaßen ein duales Rundfunksystem: Zum einen die öffentlich-rechtliche Anstalten (ARD, ZDF, Deutschlandradio), zum anderen private Rundfunkanbieter, die unter anderem durch Werbung finanziert werden. Hinzu kommt der nichtkommerzielle Lokalfunk, den die Landesmediengesetze unterschiedlich eigenständig bewerten. Für die einzelnen Bundesländer existieren in Deutschland Behörden, die Landesmedienanstalten, die dafür zuständig sind sowohl für private als auch nichtkommerzielle Anbieter Frequenzvergaben und Lizenzierungen zu vergeben.

Auch der Sendebetrieb ist in Deutschland geregelt: Dieser erfolgt durch Landesrundfunkanstalten in den alten Bundesländern in der Regel von Anlagen, die diesen Anstalten selbst gehören, während er in den neuen Bundesländern überwiegend von Anlagen des Unternehmens Media Broadcast ausgeht. Die Programme von ZDF, Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur strahlen z.B. bundesweit zum größten Teil von Anlagen der Media Broadcast ab.

Berufe im Verlagswesen:

In der Branche Rundfunk ist es möglich als Radiojournalistinnen und -journalisten zu arbeiten und damit Radioprogramme zu gestalten. Zu den Aufgaben dieses Berufs gehört die Recherche, Texterstellung und korrekte Vertonung. Musikredakteurinnen und -redakteure treffen die Musikauswahl. Sie stehen im engen Kontakt mit Plattenfirmen, führen Interviews und schreiben gelegentlich auch Texte.

Ein besonders bekannter Beruf dieser Branche ist der des Moderators / der Moderatorin. Dieser Beruf kann sowohl im Fernsehen, als auch im Radio ausgeübt werden. Aufgabe des Moderators ist es die Zuschauer bzw. Zuhörer durch die Sendung zu führen und das Programm mit der richtigen Emotion an das Publikum weiterzugeben. Das Ziel einer Moderation ist in erster Linie Zuschauer/Zuhörer zu unterhalten und Informationen weiterzugeben.

Regionale Verteilung

Wo sind die meisten Unternehmen der Branche Rundfunkveranstalter ansässig? Hier sehen Sie den aktuellen Vergleich, geordnet nach Bundesländern und Städten.

Rankings

Wer führt bei Umsatz und Mitarbeiterzahl? Wer sind die ältesten Unternehmen der Branche? Hier finden Sie aktuelle Ranglisten für Unternehmen der Branche Rundfunkveranstalter.

Branchenstruktur

Die Brancheneinteilung folgt der WZ-2008, der offiziellen Klassifikation der Wirtschaftszweige des Statistischen Bundesamtes. Die Zuordnung des Branchencodes wird von Creditreform auf der Basis der Handelsregistereintragung zum Gegenstand des Unternehmens (und ggf. weiterer Informationen) vorgenommen.

J: Information und Kommunikation

Neugründungen und Insolvenzen

Die FirmenWissen-Datenbank enthält aktuelle Daten zu Neugründungen und Insolvenzen.

Firmenadressen – Rundfunkveranstalter

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