Informationsdienstleistungen in Deutschland

Die folgende Marktanalyse bietet Ihnen den idealen Einstieg mit Daten, Zahlen und Fakten aus der FirmenWissen/Creditreform-Datenbank für Wirtschaftsauskünfte. Creditreform ist Marktführer – kein anderer Wettbewerber bietet eine höhere Qualität, Aktualität und Vollständigkeit.

Inhalt

Überblick zur Branche Informationsdienstleistungen in Deutschland

Im aktuellen Datenbestand von FirmenWissen sind 9.670 Unternehmen in der Branche Informationsdienstleistungen gelistet. Die größte Anzahl von Unternehmen ist in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Berlin ansässig. Das durchschnittliche Unternehmensalter in diesem Wirtschaftszweig liegt bei 5 Jahren.

Umsatz
In der Branche Informationsdienstleistungen liegt der durchschnittliche Umsatz eines Unternehmens bei 400.000,00 Euro. Im letzten Jahr veränderte sich der Umsatz durchschnittlich um +5,00 Prozent.

Personal
Die Anzahl der Mitarbeiter liegt im Mittel bei 1 Mitarbeitern. Das Alter von Managern liegt im Schnitt bei 46 Jahren mit einer Beschäftigungsdauer von 4 Jahren. Die Frauenquote im Management liegt im Durchschnitt bei 15,19 Prozent.

Entwicklung
Innerhalb des letzten Jahres haben 43 Unternehmen in der Branche Insolvenz angemeldet. Dem gegenüber stehen 875 Unternehmen, die im selben Zeitraum neu gegründet wurden.

Anzahl der Einträge in der Branche
Quelle: Creditreform/FirmenWissen-Datenbank am 19.11.2019

9.670

Unternehmen

Durchschnittliches
Unternehmensalter

5

Jahre

Durchschnittlicher
Umsatz

0,4

Mio. Euro

Durchschnittliche
Umsatzentwicklung

5,00

Prozent

Durchschnittliche
Mitarbeiteranzahl

1

Person

Anzahl
Neugründungen

875

im letzten Jahr

Anzahl
Insolvenzen

43

im letzten Jahr

Weiterführende Informationen zur Branche Informationsdienstleistungen:

Informationsdienstleistungen beschreiben Dienstleistungen im Bereich der Informationstechnologie. Darunter versteht man immaterielle Realgüter, die der Bedürfnisbefriedigung dienen. Die Informationsdienstleistung selbst beschreibt, bezogen auf den Informationsbegriff, Tätigkeiten zur Befriedigung aktueller und zukünftiger Informationsbedürfnisse. Als allgemeines Ziel einer Informationsdienstleistung gilt es, ein aufgetretenes Informationsproblem zufriedenstellend zu lösen. Bezogen auf das Internet bedeutet die vorangegangene Definition, dass man fast alle E-Business / E-Commerce Geschäftsmodelle als Informationsdienstleistung bezeichnen kann.

Somit kann man zum Beispiel zusätzliche Informationen über das Klima eines Urlaubsortes seitens eines Reisebüros als Informationsdienstleistung betrachten. Man muss allerdings an dieser Stelle anführen, dass man für die Informationsdienstleistung weitere Kriterien benötigt. Dazu gehört, dass das oberste Ziel eines Informationsdienstleisters die Durchführung einer Informationstätigkeit ist. Dies bedeutet, dass Händler die z.B. Sachbücher verkaufen, nicht als Informationsdienstleister angesehen werden, obwohl sie durch den Verkauf eines Buches indirekt Informationen an den Käufer weitergeben. Eine Informationsdienstleistung ist als solche anzusehen, wenn das Dienstleistungsangebot des Informationsdienstleisters auf eine Gewinnerzielung ausgerichtet ist. Eine Informationsdienstleistung sieht in der Regel so aus, dass die angeforderten Informationen eines Kunden recherchiert, aufbereitet und dem Kunden letztlich zur Verfügung gestellt werden. Dadurch hat dieser alle Informationen zur Hand, welche er benötigt, um sein Informationsproblem zu lösen.

Um im Bereich der Informationsdienstleistung tätig sein zu können benötigt man zahlreiche Kompetenzen, wie EDV-Kenntnisse, den sicheren Umgang mit digitalen Datenbanken, Fremdsprachen und Fachwissen bezüglich der Informationsverwaltung. Außerdem ist es von großem Vorteil, wenn man bezüglich der spezifischen Dokumente, die man bearbeitet, ein gewisses Fachwissen mit sich bringt.

Branchenaufbau Informationsdienstleistungen

In Deutschland existieren zahlreiche Verbände wie beispielsweise der dbv (Deutsche Bibliotheksverband e.V.) oder der VdA (Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V.), die dafür sorgen, dass die einzelnen Institutionen der Informationsdienstleistung in Deutschland sehr gut organisiert und vernetzt sind.

Berufe in der Branche Informationsdienstleistungen:

Um einen Beruf innerhalb der Branche Informationsdienstleistung antreten zu können, kann man unterschiedliche Bildungswege beschreiten. Zum einen ist es möglich sich innerhalb eines Studiums (z.B. Informationswissenschaft) auf das Berufsleben dieser Branche vorzubereiten. Eine andere Möglichkeit ist eine klassische Berufsausbildung, wie z.B. die des Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste der Fachrichtung Information und Dokumentation. Zu den Aufgaben dieses Berufes gehört es, typisch für einen Informationsdienstleister, Informationen zu beschaffen, diese aufzubereiten, zu pflegen, zu verwalten und sie daraufhin dem Kunden zur Verfügung zu stellen.

Regionale Verteilung

Wo sind die meisten Unternehmen der Branche Informationsdienstleistungen ansässig? Hier sehen Sie den aktuellen Vergleich, geordnet nach Bundesländern und Städten.

Branchenstruktur

Die Brancheneinteilung folgt der WZ-2008, der offiziellen Klassifikation der Wirtschaftszweige des Statistischen Bundesamtes. Die Zuordnung des Branchencodes wird von Creditreform auf der Basis der Handelsregistereintragung zum Gegenstand des Unternehmens (und ggf. weiterer Informationen) vorgenommen.

J: Information und Kommunikation

Firmenadressen – Informationsdienstleistungen

FirmenWissen bietet Ihnen aktuelle und bonitätsgeprüfte Firmenadressen aus der Branche Informationsdienstleistungen für Ihre Aktivitäten im B2B‑Marketing. Die Firmendaten werden in den 130 deutschen Geschäftsstellen von Creditreform sorgfältig recherchiert, zeichnen sich durch eine besonders hohe Qualität aus und enthalten:

  • Firmenname
  • vollständige postalische Anschrift
  • Telefon- und Faxnummer
  • E-Mail-Adresse und Website
  • Namen und Funktion aller Manager
  • Umsatz, Mitarbeiteranzahl, Ansprechpartner und viele weitere Merkmale verfügbar

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