Herstellung und Verarbeitung von Metall in Deutschland

Die folgende Marktanalyse bietet Ihnen den idealen Einstieg mit Daten, Zahlen und Fakten aus der FirmenWissen/Creditreform-Datenbank für Wirtschaftsauskünfte. Creditreform ist Marktführer – kein anderer Wettbewerber bietet eine höhere Qualität, Aktualität und Vollständigkeit.

Inhalt

Überblick zur Branche Herstellung und Verarbeitung von Metall in Deutschland

Im aktuellen Datenbestand von FirmenWissen sind 3.614 Unternehmen in der Branche Herstellung und Verarbeitung von Metall gelistet. Die größte Anzahl von Unternehmen ist in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern ansässig. Das durchschnittliche Unternehmensalter in diesem Wirtschaftszweig liegt bei 18 Jahren.

Umsatz
In der Branche Herstellung und Verarbeitung von Metall liegt der durchschnittliche Umsatz eines Unternehmens bei 3.526.092,00 Euro. Im letzten Jahr veränderte sich der Umsatz durchschnittlich um +4,16 Prozent.

Personal
Die Anzahl der Mitarbeiter liegt im Mittel bei 12 Mitarbeitern. Das Alter von Managern liegt im Schnitt bei 54 Jahren mit einer Beschäftigungsdauer von 7 Jahren. Die Frauenquote im Management liegt im Durchschnitt bei 13,47 Prozent.

Entwicklung
Innerhalb des letzten Jahres haben 40 Unternehmen in der Branche Insolvenz angemeldet. Dem gegenüber stehen 96 Unternehmen, die im selben Zeitraum neu gegründet wurden.

Anzahl der Einträge in der Branche
Quelle: Creditreform/FirmenWissen-Datenbank am 19.11.2019

3.614

Unternehmen

Durchschnittliches
Unternehmensalter

18

Jahre

Durchschnittlicher
Umsatz

3,5

Mio. Euro

Durchschnittliche
Umsatzentwicklung

4,16

Prozent

Durchschnittliche
Mitarbeiteranzahl

12

Personen

Anzahl
Neugründungen

96

im letzten Jahr

Anzahl
Insolvenzen

40

im letzten Jahr

Weiterführende Informationen zur Metallbranche:

Die Metallbranche, häufig auch als Metallindustrie bezeichnet, setzt sich aus den Bereichen Stahlindustrie, Nichteisen-Metallwirtschaft, Gießerei-Industrie und Stahl- und Metallverarbeitung zusammen. In Deutschland ist der wichtigste Bereich der Branche, die Metallwarenindustrie. Sie setzte im Jahr 2015 rund 91,4 Milliarden Euro um. Weiterlesen

Branchenaufbau Metallbranche:

Im Jahr 2015 waren 670 Betriebe in der Metallbranche aktiv. Diese verhältnismäßig geringe Zahl lässt sich durch hohe Markteintrittsbarrieren bedingt durch hohe Kapitalintensität erklären. Abhängig von der Subbranche, sind die Strukturen der Betriebe unterschiedlich. Die verarbeitende Metallindustrie beschäftigt viele kleine und mittlere Unternehmen, während die Metallerzeugung von großen Unternehmen dominiert wird. Insgesamt waren in den Betrieben rund 111.646 Mitarbeiter beschäftigt (Stand 2015) .

In den verschiedenen Sektoren herrschen die verschiedensten Unternehmensstrukturen. In der Nicht-Metallindustrie erwirtschafteten 5,1% der Unternehmen mehr als 50 Millionen Euro, also mehr als 91% des Umsatzes. In der Herstellung von Roheisen und Stahl erwirtschafteten sogar nur 3,8% mehr als 96% des Umsatzes. Insgesamt, ist die Branche stark auf dem weltweiten Markt aktiv. Es wurden im Maschinenbau rund 62% und im Fahrzeugbau 64% des Umsatzes im Ausland erwirtschaftet (Stand 2014).

Insbesondere die Nicht-Metallindustrie profitiert von den Entwicklungen hinsichtlich der Elektromobilität. Diese lässt die Nachfrage nach Metallen aus Aluminium, Kupfer und Lithium ansteigen. Die gesamte Branche ist stark Zulieferer abhängig, klassische Abnehmer sind:

  • Fahrzeugbau
  • Luftfahrtindustrie
  • Maschinenbau
  • Elektrotechnik
  • Schiffbau

Berufe in der Metallbranche:

  • Edelmetallprüfer: Die Aufgabe von Edelmetallprüfern ist es Zusammensetzungen und Eigenschaften von Legierungen und Materialien wie Gold oder Silber zu prüfen. Sie untersuchen Parameter wie die Dichte von Materialien oder den Edelmetallgehalt von Legierungen. Sie arbeiten in Instituten für Materialprüfung und der Edelmetallerzeugung. Die Ausbildung erfolgt kombiniert in der Berufsschule und dem Betrieb und geht über 3 Jahre.
  • Gießereimechaniker: Gießereimechaniker sind in der Fertigung aktiv. Sie überwachen den gesamten Fertigungsprozess und haben, entsprechend ihrem Schwerpunkt, Aufgaben wie die Fertigung von Gussformen oder die Herstellung von Werkstücken. Hierfür schmelzen sie das Metall, geben eventuell benötigte Zusatzstoffe hinzu und füllen dann die Formen mit dem Metall. Gießereimechaniker finden Anstellung in Gießereien, Betrieben der Hütten- und Stahlindustrie und Unternehmen mit Werkseigenen Gießereien. Die Ausbildung erfolgt kombiniert in Berufsschule und Betrieb und geht über 3,5 Jahre.
  • Metall- und Glockengießer: Dieser Beruf wird mit dem Schwerpunkt auf einer bestimmten Fachrichtung erlernt. Auszubildende haben die Wahl zwischen
  • Kunst- und Glockengusstechnik: In diesem Teilbereich erlernen die Auszubildenden die notwendigen Fähigkeiten um Glocken und Kunstgegenstände herzustellen. Sie werden in Glockengießereien und Gießereien mit Schwerpunkt Kunst eingestellt. Die Ausbildung dauert über 3 Jahre und wird im Betrieb und der Berufsschule absolviert.
  • Metallgusstechnik: In der Fachrichtung Metallgusstechnik liegt der Fokus auf der Herstellung von technischen oder kunsthandwerklichen Gussartikeln aus Metallen oder Legierungen. Die Ausbildung umfasst ebenfalls 3 Jahre. Anschließend finden die Lehrlinge Anstellung in Eisen-, Stahl- und Leichtmetallgießereien oder Werksgießereien.
  • Zinngusstechnik: Die Zinngusstechnik fokussiert sich auf die Herstellung von Gegenständen wie Tellern, Schalen und Bechern aus Zinn. Sie erarbeiten anhand von Vorlagen oder eigenen Entwürfen Gussformen und verwenden diese dann zur Herstellung der Figuren. Die Lehrlinge finden Beschäftigung in Zinn- und Buntmetallgießereien und sind nach 3 Jahren ausgelernt.
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Regionale Verteilung

Wo sind die meisten Unternehmen der Branche Metallerzeugung und -bearbeitung ansässig? Hier sehen Sie den aktuellen Vergleich, geordnet nach Bundesländern und Städten.

Rankings

Wer führt bei Umsatz und Mitarbeiterzahl? Wer sind die ältesten Unternehmen der Branche? Hier finden Sie aktuelle Ranglisten für Unternehmen der Branche Metallerzeugung und -bearbeitung.

Branchenstruktur

Die Brancheneinteilung folgt der WZ-2008, der offiziellen Klassifikation der Wirtschaftszweige des Statistischen Bundesamtes. Die Zuordnung des Branchencodes wird von Creditreform auf der Basis der Handelsregistereintragung zum Gegenstand des Unternehmens (und ggf. weiterer Informationen) vorgenommen.

C: Verarbeitendes Gewerbe

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