Herstellung von Printmedien und Datenträgern in Deutschland

Die folgende Marktanalyse bietet Ihnen den idealen Einstieg mit Daten, Zahlen und Fakten aus der FirmenWissen/Creditreform-Datenbank für Wirtschaftsauskünfte. Creditreform ist Marktführer – kein anderer Wettbewerber bietet eine höhere Qualität, Aktualität und Vollständigkeit.

Inhalt

Überblick zur Branche Herstellung von Printmedien und Datenträgern in Deutschland

Im aktuellen Datenbestand von FirmenWissen sind 13.827 Unternehmen in der Branche Herstellung von Printmedien und Datenträgern gelistet. Die größte Anzahl von Unternehmen ist in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg ansässig. Das durchschnittliche Unternehmensalter in diesem Wirtschaftszweig liegt bei 18 Jahren.

Umsatz
In der Branche Herstellung von Printmedien und Datenträgern liegt der durchschnittliche Umsatz eines Unternehmens bei 700.000,00 Euro. Im letzten Jahr veränderte sich der Umsatz durchschnittlich um +0,00 Prozent.

Personal
Die Anzahl der Mitarbeiter liegt im Mittel bei 3 Mitarbeitern. Das Alter von Managern liegt im Schnitt bei 55 Jahren mit einer Beschäftigungsdauer von 9 Jahren. Die Frauenquote im Management liegt im Durchschnitt bei 20,75 Prozent.

Entwicklung
Innerhalb des letzten Jahres haben 86 Unternehmen in der Branche Insolvenz angemeldet. Dem gegenüber stehen 277 Unternehmen, die im selben Zeitraum neu gegründet wurden.

Anzahl der Einträge in der Branche
Quelle: Creditreform/FirmenWissen-Datenbank am 18.10.2019

13.827

Unternehmen

Durchschnittliches
Unternehmensalter

18

Jahre

Durchschnittlicher
Umsatz

0,7

Mio. Euro

Durchschnittliche
Umsatzentwicklung

0,00

Prozent

Durchschnittliche
Mitarbeiteranzahl

3

Personen

Anzahl
Neugründungen

277

im letzten Jahr

Anzahl
Insolvenzen

86

im letzten Jahr

Weiterführende Informationen zur Branche Produktion von Printmedien und Datenträgern:

In Deutschland umfasst die Branche Produktion von Printmedien und Datenträgern das Drucken von Printmedien wie Zeitungen, Zeitschriften und Büchern sowie jegliche unterstützende Tätigkeiten, wie die Buchbinderei. Ebenfalls zu dieser Branche gehört die Vervielfältigung von Datenträgen, wie Videos oder Software. Weiterlesen

Geschichte der Produktion von Printmedien und Datenträgern:

Ausgelöst durch die Erfindung von Johannes Gutenberg, die den Druck mit beweglichen Lettern möglich machte, entstanden im 15. Jahrhundert die ersten zeitungsähnlichen Drucke. Sie nannten sich Einblattdrucke. Die Presse, die Gutenberg verwendete war eine Tiegeldruckpresse. Sie arbeitete mit dem Prinzip des Drucks von Fläche gegen Fläche. Die Maschine wurde im Jahr 1812 von Friedrich Koenig weiterentwickelt. Er nutzte die Kraft von Dampfmaschinen, um Zylinder gegeneinander zu pressen. Durch die Zylinderform war es möglich mit deutlich geringerem Druck zu arbeiten. Durch die Erfindung der Rotationsdruckmaschine war es dann möglich bis zu 20.000 Exemplare in einer Stunde zu drucken und ein paar Jahre später auch beide Seiten in einem Durchgang zu drucken. Mit den 1970er Jahren kam der Offset Druck auf, bei dem die Druckfarbe von der Druckplatte zunächst auf ein Gummituch und dann auf das Papier gebracht wurde. Heute erfolgt der Zeitungsdruck über den Rollenoffsetdruck. So ist es möglich kleine Auflagen von 10.000 Exemplaren zu drucken, aber auch millionenfache Auflagen.

Den Beginn der Tonaufzeichnung markiert eine Erfindung von Jean Marie Constant Duhamel. Er entdeckte, dass es möglich war einen Bleistift und eine Stimmgabel so zu kombinieren, dass der Bleistift die Wellen der Stimmgabel wiedergab. Auf Basis dieser Entdeckung entwickelte ein Physiker den ersten Wellenschreiber, der als Vorläufer des Phonographen gilt. Den ersten Phonographen wiederum entwickelte Thomas Edison. Das Gerät konnte sowohl aufnehmen, als auch wiedergeben. Einige Zeit später folgte die Entwicklung des Grammophons und der Schallplatte. Durch den geringeren Herstellungsaufwand im Vergleich zu den Walzen, die für den Phonographen nötig waren, konnten Schallplatten deutlich günstiger produziert werden. Auch das Grammophon selbst konnte günstiger produziert werden, da es nur als Abspielgerät fungierte. Das erste Verfahren, das Elektrizität zur Aufzeichnung nutzte, war das 1898 erfundene Telegraphon. Während der Aufnahme wurde im Mikrofon Induktionsstrom erzeugt, der wiederum ein Magnetfeld im Draht erzeugte. Dieses erzeugte dann bei Wiedergabe elektrischen Strom im Tonkopf, der über den Hörer als Schall wahrgenommen werden konnte. In den 20er Jahren entstanden die ersten Geräte, die an das Radio angeschlossen und das Wiedergegebene mitschneiden konnten. Heute werden bei der Aufnahme akustische Schwingungen in elektrische Signale umgewandelt und in analoger oder digitaler Form gespeichert.

Branchenaufbau Produktion von Printmedien und Datenträgern:

Die Branche der Produktion von Printmedien und Datenträgern wird weiter in zwei Teilbereiche unterteilt. Zum einen in den Bereich der Herstellung von Druckererzeugnissen und Vervielfältigung von bespielten Ton-, Bild- und Datenträgern, wobei rund 95% des Umsatzes und der Beschäftigten auf den Bereich Herstellung von Druckererzeugnissen fällt (Stand 2013).

Im Bereich der Vervielfältigung von bespielten Ton-, Bild- und Datenträgern gab es in den letzten Jahren starke Rückgänge bei den Beschäftigungszahlen und dem Umsatz. Das Schrumpfen des Bereichs geht größtenteils auf den immer stärker wachsenden Musik Download und Streaming Bereich zurück. Im Gegensatz zur Herstellung von Druckerzeugnissen ist dieser Teilbereich stark Export orientiert, mit einem Anteil von 44%.

Als Tonaufnahme gelten jegliche Aufzeichnungen von Geräuschen und Tönen, die mit Audiorekordern gemacht und wiedergegeben werden. Das Speichern der Daten erfolgt mechanisch (Schallplatten), magnetisch (Tonband), optisch (Film) oder digital.

Berufe in der Branche Produktion von Printmedien und Datenträgern:

  • Medienkaufmann Digital und Print: Medienkaufleute agieren in den verschiedensten Tätigkeitsfeldern, von Redaktion bis Marketing, Kalkulation und Öffentlichkeitsarbeit. Die Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre und erfordert die Fachhochschulreife oder das Abitur.
  • Mediengestalter: Zu den Aufgaben der Mediengestalter zählen die Planung von Produktionsabläufen in Digital und Print sowie die Gestaltung von Elementen der Medienprodukte. Zusätzlich bereiten sie Daten auf und kombinieren verschiedenste Medienelemente, die bereitgestellt und ausgegeben werden. Die Ausbildung geht über 3 Jahre, wobei ein Jahr komplett in der Schule absolviert wird und zwei Jahre kombiniert in Schule und Betrieb. Voraussetzung für die Ausbildung ist eine gute mittlere Reife oder das Abitur.
  • Medientechnologe Druck: Aufgabe des Medientechnologen ist die Einrichtung der Druckmaschine vor dem Druck. Es ist seine Aufgabe das richtige Material und die notwendigen Farben auszuwählen und den Druckprozess zu überwachen. Des Weiteren fällt auch die vorherige Planung des Drucks in Zusammenarbeit mit dem Kunden in seinen Aufgabenbereich. Die Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre.
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Regionale Verteilung

Wo sind die meisten Unternehmen der Branche Herstellung von Druckerzeugnissen; Vervielfältigung von bespielten Ton-, Bild- und Datenträgern ansässig? Hier sehen Sie den aktuellen Vergleich, geordnet nach Bundesländern und Städten.

Branchenstruktur

Die Brancheneinteilung folgt der WZ-2008, der offiziellen Klassifikation der Wirtschaftszweige des Statistischen Bundesamtes. Die Zuordnung des Branchencodes wird von Creditreform auf der Basis der Handelsregistereintragung zum Gegenstand des Unternehmens (und ggf. weiterer Informationen) vorgenommen.

C: Verarbeitendes Gewerbe

Neugründungen und Insolvenzen

Die FirmenWissen-Datenbank enthält aktuelle Daten zu Neugründungen und Insolvenzen.

Firmenadressen – Herstellung von Druckerzeugnissen; Vervielfältigung von bespielten Ton-, Bild- und Datenträgern

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