Herstellung von Medikamenten in Deutschland

Die folgende Marktanalyse bietet Ihnen den idealen Einstieg mit Daten, Zahlen und Fakten aus der FirmenWissen/Creditreform-Datenbank für Wirtschaftsauskünfte. Creditreform ist Marktführer – kein anderer Wettbewerber bietet eine höhere Qualität, Aktualität und Vollständigkeit.

Inhalt

Überblick zur Branche Herstellung von Medikamenten in Deutschland

Im aktuellen Datenbestand von FirmenWissen sind 1.543 Unternehmen in der Branche Herstellung von Medikamenten gelistet. Die größte Anzahl von Unternehmen ist in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg ansässig. Das durchschnittliche Unternehmensalter in diesem Wirtschaftszweig liegt bei 15 Jahren.

Umsatz
In der Branche Herstellung von Medikamenten liegt der durchschnittliche Umsatz eines Unternehmens bei 7.965.200,00 Euro. Im letzten Jahr veränderte sich der Umsatz durchschnittlich um +2,32 Prozent.

Personal
Die Anzahl der Mitarbeiter liegt im Mittel bei 4 Mitarbeitern. Das Alter von Managern liegt im Schnitt bei 53 Jahren mit einer Beschäftigungsdauer von 5 Jahren. Die Frauenquote im Management liegt im Durchschnitt bei 19,98 Prozent.

Entwicklung
Innerhalb des letzten Jahres haben 6 Unternehmen in der Branche Insolvenz angemeldet. Dem gegenüber stehen 68 Unternehmen, die im selben Zeitraum neu gegründet wurden.

Anzahl der Einträge in der Branche
Quelle: Creditreform/FirmenWissen-Datenbank am 14.11.2019

1.543

Unternehmen

Durchschnittliches
Unternehmensalter

15

Jahre

Durchschnittlicher
Umsatz

8,0

Mio. Euro

Durchschnittliche
Umsatzentwicklung

2,32

Prozent

Durchschnittliche
Mitarbeiteranzahl

4

Personen

Anzahl
Neugründungen

68

im letzten Jahr

Anzahl
Insolvenzen

6

im letzten Jahr

Weiterführende Informationen zur Produktion von Medikamenten / Pharmaindustrie:

Die Pharmaindustrie erwirtschaftete im Jahr 2014 rund 45,7 Milliarden Euro, rund zwei Drittel davon im Ausland. Produziert wurden zu 89% pharmazeutische Spezialitäten wie Arzneimittel, Impfstoffe und 11% pharmazeutische Grundstoffe zur Weiterverarbeitung. Weiterlesen

Branchenaufbau Pharmaindustrie:

Die Pharmaindustrie wird unterteilt in die Bereiche pharmazeutische Grundstoffe, Spezialitäten und sonstige pharmazeutische Erzeugnisse. Der Bereich der Grundstoffe ist mit 13% der Beschäftigten (Stand 2012) eher klein. Der Hauptteil der Beschäftigten und des Umsatzes befindet sich in Betrieben die Medikamente und pharmazeutische Spezialitäten produzieren. In Deutschland ist die Branche stark von großen Konzernen mit mehr als 1000 Beschäftigten geprägt. Im Jahr 2012 waren rund 48% aller Beschäftigten in Großkonzernen tätig, die 64,5% des Umsatzes erzielten. Den größten Teil des Umsatzes erzielt die Branche im Ausland. Das Geschäft im Inland ist seit einigen Jahren rückläufig, wogegen der Auslandsumsatz zwischen 2008 und 2012 um 20% gestiegen ist, auch EU weit ist Deutschland das Land mit dem höchsten Exportanteil.

Die Branche ist stark forschungsorientiert, dies lässt sich an den Investitionen in Höhe von fast 5,3 Milliarden Euro im Jahr 2011 erkennen. Mit Investitionen in diesem Umfang liegt die Branche in Deutschland auf dem 4. Platz hinter dem Fahrzeugbau, der Elektroindustrie und dem Maschinenbau. In der Branche beschäftigen sich mehr als 20.000 Angestellte nur mit der Forschung und Entwicklung. Der Weg hin zu einem Wirkstoff der den Zulassungsprozess schafft, ist sehr lang. Von den vielen Molekülen, die den Organismus beeinflussen können, schafft es schlussendlich nur eine Substanz bis zum Zulassungsprozess. Der Prozess der Arzneimittelforschung kann grob in folgende Schritte unterteilt werden:

  • Patentbeauftragung
  • Präklinische Entwicklung (Testen der Verträglichkeit, der Verstoffwechselung und des Verhaltens im Organismus.)
  • Klinische Studien (Testen der Substanz an freiwilligen Probanden)
  • Zulassung (Klinische Tests zur Bestätigung der Wirksamkeit und Nachweis der Verträglichkeit)
  • Preisgestaltung
  • Erstattung
  • Pharmakovigilanz (Arzneimittelsicherheit)

Berufe in der Pharmaindustrie:

Der Anteil der Beschäftigten mit Hochschulabschluss lag im Jahr 2011 bei rund 23%. Neben der Tätigkeit im Unternehmen sind auch die Berufe Pharmazeut und Apotheker mit der Branche verknüpft. Ein Pharmazeut hat ein Studium der Pharmazie abgeschlossen und kann durch das erteilen einer Approbation zum Apotheker werden. Diese Approbation kann der Pharmazeut erst ein Jahr nach Beenden des Studiums erlangen. In der Zwischenzeit wird der anstrebende Apotheker als Pharmaziepraktikant bezeichnet.

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Regionale Verteilung

Wo sind die meisten Unternehmen der Branche Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen ansässig? Hier sehen Sie den aktuellen Vergleich, geordnet nach Bundesländern und Städten.

Branchenstruktur

Die Brancheneinteilung folgt der WZ-2008, der offiziellen Klassifikation der Wirtschaftszweige des Statistischen Bundesamtes. Die Zuordnung des Branchencodes wird von Creditreform auf der Basis der Handelsregistereintragung zum Gegenstand des Unternehmens (und ggf. weiterer Informationen) vorgenommen.

C: Verarbeitendes Gewerbe

Neugründungen und Insolvenzen

Die FirmenWissen-Datenbank enthält aktuelle Daten zu Neugründungen und Insolvenzen.

Firmenadressen – Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen

FirmenWissen bietet Ihnen aktuelle und bonitätsgeprüfte Firmenadressen aus der Branche Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen für Ihre Aktivitäten im B2B‑Marketing. Die Firmendaten werden in den 130 deutschen Geschäftsstellen von Creditreform sorgfältig recherchiert, zeichnen sich durch eine besonders hohe Qualität aus und enthalten:

  • Firmenname
  • vollständige postalische Anschrift
  • Telefon- und Faxnummer
  • E-Mail-Adresse und Website
  • Namen und Funktion aller Manager
  • Umsatz, Mitarbeiteranzahl, Ansprechpartner und viele weitere Merkmale verfügbar

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