Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteile in Deutschland

Die folgende Marktanalyse bietet Ihnen den idealen Einstieg mit Daten, Zahlen und Fakten aus der FirmenWissen/Creditreform-Datenbank für Wirtschaftsauskünfte. Creditreform ist Marktführer – kein anderer Wettbewerber bietet eine höhere Qualität, Aktualität und Vollständigkeit.

Inhalt

Überblick zur Branche Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteile in Deutschland

Im aktuellen Datenbestand von FirmenWissen sind 3.534 Unternehmen in der Branche Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteile gelistet. Die größte Anzahl von Unternehmen ist in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern ansässig. Das durchschnittliche Unternehmensalter in diesem Wirtschaftszweig liegt bei 15 Jahren.

Umsatz
In der Branche Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteile liegt der durchschnittliche Umsatz eines Unternehmens bei 2.950.000,00 Euro. Im letzten Jahr veränderte sich der Umsatz durchschnittlich um +1,70 Prozent.

Personal
Die Anzahl der Mitarbeiter liegt im Mittel bei 6 Mitarbeitern. Das Alter von Managern liegt im Schnitt bei 53 Jahren mit einer Beschäftigungsdauer von 7 Jahren. Die Frauenquote im Management liegt im Durchschnitt bei 10,28 Prozent.

Entwicklung
Innerhalb des letzten Jahres haben 21 Unternehmen in der Branche Insolvenz angemeldet. Dem gegenüber stehen 95 Unternehmen, die im selben Zeitraum neu gegründet wurden.

Anzahl der Einträge in der Branche
Quelle: Creditreform/FirmenWissen-Datenbank am 26.01.2020

3.534

Unternehmen

Durchschnittliches
Unternehmensalter

15

Jahre

Durchschnittlicher
Umsatz

3,0

Mio. Euro

Durchschnittliche
Umsatzentwicklung

1,70

Prozent

Durchschnittliche
Mitarbeiteranzahl

6

Personen

Anzahl
Neugründungen

95

im letzten Jahr

Anzahl
Insolvenzen

21

im letzten Jahr

Weiterführende Informationen zur Automobilbranche:

Die Branche der Produktion von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, auch Automobilindustrie genannt, widmet sich der Herstellung von Autos und Autoteilen. Gemessen am Umsatz handelt es sich hierbei um den bedeutendsten Industriezweig Deutschlands. Allein im Jahr 2014 wurden in Deutschland ca. 5,62 Millionen Fahrzeuge gebaut. Weiterlesen

Geschichte der Automobilbranche:

Den Beginn der Automobilbranche markiert das Jahr 1885, als Carl Benz das erste praxistaugliche Auto baute. Hierbei handelte es sich um ein dreirädriges Fahrzeug, das von einem einzylindrigen Viertaktmotor angetrieben wurde. Es erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 16 km/h. Mittlerweile ist die Autoproduktion ein Prozess der in Linienfertigung und hoch automatisiert abläuft. Im Zuge der Herstellung werden mehrere Stationen durchlaufen, an denen einzelne Arbeiter einige Arbeitsschritte ausführen und das Auto so, nach und nach, fertig stellen.

Aufbau der Automobilbranche

Bevor ein Auto in die Produktion geht, steht zunächst dessen Entwicklung an. Die Fahrzeugentwicklung setzt sich aus mehreren Blöcken zusammen:

  • Strategische Planung: Der Block der Strategischen Planung umfasst die Marktanalyse im Zuge derer festgestellt wird, welche Art von Fahrzeug gebaut werden soll. Weitere Analysepunkte sind die allgemeinen Eigenschaften, die das Fahrzeug mitbringen soll. Diese Analysepunkte umfassen außerdem auch die Stückzahl innerhalb der Produktion sowie den Verkaufspreis des fertigen Automobils.
  • Designphase, (Vor-)Entwicklung: Anhand der Punkte, die im Rahmen der Strategischen Planung erarbeitet wurden, wird das Design des Fahrzeugs erarbeitet. Hier wird gegebenenfalls der geplante Produktionsprozess nochmals angepasst.
  • Konstruktion: Im Zuge der Konstruktion wird die technische Gestaltung des Autos festgelegt. Es werden Einzelteile ausgearbeitet und so konstruiert, dass das entworfene Auto erhalten wird. Im Zuge der Konstruktion müssen einige Punkte beachtet werden. Dazu gehören zum Beispiel länderspezifische Gesetzesvorgaben, Kosten und die Herstellbarkeit.
  • Fabrik- und Produktionsplanung: Bevor das Auto produziert werden kann, müssen Produktionsgebäude und Fertigungsanlagen geplant werden. Die Produktion wird für gewöhnlich in bestehende Fabriken integriert.
  • Fertigungsversuch und Vorserie: Sind die Anlagen angepasst worden, werden die Maschinen getestet und, wenn nötig, erneut angepasst. Anschließend wird eine Vorserie erstellt, um die Qualität des Autos zu testen und eventuelle Fehler noch auszubessern. Erst wenn diese Entwicklungsschritte bis zum fertigen Produkt erfolgreich abgeschlossen wurden, beginnt die eigentliche Produktion.

Die Fertigung des Autos erfolgt linienförmig und durchläuft die nachfolgend beschriebenen Produktionsbereiche:

  • Gießerei: Die für das Auto benötigten Teile werden im Gussverfahren hergestellt. Dieser Prozess läuft vielfach nicht mehr innerhalb des Unternehmens ab, sondern wird von externen Dienstleistern durchgeführt.
  • Presswerk: Hier werden, die für die Karosserie benötigten, Bleche hergestellt.
  • Rohbau/Karosseriebau: Die im Presswerk hergestellten Bleche werden hier zum Rohbau oder auch Karosseriebau zusammengefügt.
  • Lackiererei: Auf den fertigen Rohbau wird zunächst ein Korrosionsschutz aufgetragen, dem folgt eine als Füller bezeichnete Lackierung. Sie ermöglicht das anschließende gleichmäßige Auftragen des Decklacks. Abschließend wird ein Klarlack zum Versiegeln aufgetragen.
  • Fahrwerkfertigung: Die Fahrwerkfertigung umfasst unter anderem die Baugruppen Achsen, Stoßdämpfer, Bremsen.
  • Innen- und Außenausstattung: In diesem Fertigungsbereich werden die für den inneren und äußeren Bereich des Autos benötigten Teile gebaut. Dazu zählen Türverkleidungen, Dachhimmel, Ablagen sowie Bedien- und Zierelemente.
  • Getriebebau: Im Getriebebau erfolgt die Fertigung des Fahrzeuggetriebes in das, abhängig von Getriebe Art und Ganganzahl, die Getriebeachsen und Zahnräder verbaut werden. Abschließend erfolgen eine technische Prüfung und die Freigabe.
  • Motorbau: Während des Motorbaus werden die Einzelteile wie Motorblock, Zylinderkopf und Kolben zu einem sogenannten Rumpfmotor zusammengesetzt und Schritt für Schritt komplettiert. Auch hier erfolgen abschließend technische Prüfung und Freigabe.
  • Fahrzeugmontage: Im Zuge der Fahrzeugmontage werden die erstellten Teile und die Karosserie zusammengeführt. Begonnen wird mit der Verlegung des Kabelbaums, da dies sonst später nicht mehr ohne weiteres machbar ist. Dann folgen das Anbringen des Interieurs und Exterieurs, der Einbau des Motors und des Antriebsstrangs. Abschließend werden die Funktionen und Einstellungen des Autos getestet.
  • Finish und Qualitätskontrolle: Anschließend wird die Funktionsfähigkeit des Autos erneut umfassend getestet. Zunächst werden Kontrollen und Einstellungsarbeiten durchgeführt um sicherzustellen, dass das Auto fehlerfrei funktioniert und den gesetzten Anforderungen entspricht. Dann werden die immer mehr werdenden elektrischen Steuergeräte auf ihre Funktionalität getestet.

Die Automobilbranche ist außerdem führend was ihre Innovationstätigkeiten angeht. Im Jahr 2015 wurden rund 20,6 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung investiert. Eine Summe mit der sie international im Spitzenbereich agiert. Auch was die Exporte angeht nimmt Deutschland eine führende Position ein. Von den in Deutschland produzierten PKW werden rund 75% exportiert. Bedingt durch die Elektromobilität steht die Branche vor einem großen Umbruch. Bereits im Jahr 2011 wurde von der Regierung ein Programm zur Förderung der Elektromobilität verabschiedet. Außerdem wird daran gearbeitet die Ladeinfrastruktur zu verbessern.

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Regionale Verteilung

Wo sind die meisten Unternehmen der Branche Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen ansässig? Hier sehen Sie den aktuellen Vergleich, geordnet nach Bundesländern und Städten.

Branchenstruktur

Die Brancheneinteilung folgt der WZ-2008, der offiziellen Klassifikation der Wirtschaftszweige des Statistischen Bundesamtes. Die Zuordnung des Branchencodes wird von Creditreform auf der Basis der Handelsregistereintragung zum Gegenstand des Unternehmens (und ggf. weiterer Informationen) vorgenommen.

C: Verarbeitendes Gewerbe

Firmenadressen – Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen

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