Herstellung von chemischen Erzeugnissen in Deutschland

Die folgende Marktanalyse bietet Ihnen den idealen Einstieg mit Daten, Zahlen und Fakten aus der FirmenWissen/Creditreform-Datenbank für Wirtschaftsauskünfte. Creditreform ist Marktführer – kein anderer Wettbewerber bietet eine höhere Qualität, Aktualität und Vollständigkeit.

Inhalt

Überblick zur Branche Herstellung von chemischen Erzeugnissen in Deutschland

Im aktuellen Datenbestand von FirmenWissen sind 5.543 Unternehmen in der Branche Herstellung von chemischen Erzeugnissen gelistet. Die größte Anzahl von Unternehmen ist in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg ansässig. Das durchschnittliche Unternehmensalter in diesem Wirtschaftszweig liegt bei 13 Jahren.

Umsatz
In der Branche Herstellung von chemischen Erzeugnissen liegt der durchschnittliche Umsatz eines Unternehmens bei 4.559.000,00 Euro. Im letzten Jahr veränderte sich der Umsatz durchschnittlich um +2,50 Prozent.

Personal
Die Anzahl der Mitarbeiter liegt im Mittel bei 5 Mitarbeitern. Das Alter von Managern liegt im Schnitt bei 53 Jahren mit einer Beschäftigungsdauer von 5 Jahren. Die Frauenquote im Management liegt im Durchschnitt bei 20,99 Prozent.

Entwicklung
Innerhalb des letzten Jahres haben 34 Unternehmen in der Branche Insolvenz angemeldet. Dem gegenüber stehen 284 Unternehmen, die im selben Zeitraum neu gegründet wurden.

Anzahl der Einträge in der Branche
Quelle: Creditreform/FirmenWissen-Datenbank am 13.11.2019

5.543

Unternehmen

Durchschnittliches
Unternehmensalter

13

Jahre

Durchschnittlicher
Umsatz

4,6

Mio. Euro

Durchschnittliche
Umsatzentwicklung

2,50

Prozent

Durchschnittliche
Mitarbeiteranzahl

5

Personen

Anzahl
Neugründungen

284

im letzten Jahr

Anzahl
Insolvenzen

34

im letzten Jahr

Weiterführende Informationen zur Branche Chemische Industrie:

Bei der Herstellung von chemischen Erzeugnissen oft auch als chemische Industrie bezeichnet, handelt es sich um eine der bedeutendsten Branchen in Deutschland. Zu den größten Abnehmern der Branche gehören die Gummi- und Kunststoff verarbeitende Industrie sowie private Haushalte. Doch auch Branchen wie die Textilindustrie, die Baubranche oder die Autoindustrie sind rege Abnehmer. In Relation zum gesamten Verarbeitenden Gewerbe erwirtschaftet die chemische Industrie 8,3% des gesamten Umsatzes, wovon etwa 60% im Ausland erwirtschaftet wurden (Stand 2012). Weiterlesen

Branchenaufbau Chemische Industrie:

Die Chemische Industrie Deutschlands wird in sechs große Teilbereiche untergliedert:

  • Grundstoffchemie
  • Herstellung von sonstigen chemischen Erzeugnissen
  • Seifen, Wasch-, Reinigungs- und Körperpflegemittel
  • Anstrichmittel, Farben, Lacke
  • Chemiefasern
  • Schädlingsbekämpfungs- Pflanzenschutz- und Desinfektionsmittel

Gemessen an der Gesamtzahl der Beschäftigten arbeiten rund 54% im Bereich der Grundstoffchemie, die rund zwei Drittel des gesamten Umsatzes erwirtschaften. Insgesamt agieren in der Branche vergleichsweise viele Großkonzerne, auch wenn in der öffentlichen Wahrnehmung einige wenige Unternehmen die Branche zu dominieren scheinen. Im Jahr 2012 erwirtschaftete die Branche einen Gesamtumsatz von rund 145 Milliarden Euro und konnte so die Umsätze stärker steigern als andere Industriebranchen. Dieses starke Wachstum wurde unter anderem durch die stark gestiegenen Erzeugerpreise begünstigt.

Für die Zukunft sieht sich die Branche großen Herausforderungen gegenüber. Insbesondere der hohe Energiepreis ist für die energieintensive Branche eine Herausforderung. Doch es ist der Branche gelungen den Energieverbrauch deutlich zu verringern und ihre Ressourcen effizienter zu nutzen. Auch die generelle Knappheit an Rohstoffen ist für die Branche problematisch. Es herrscht eine hohe Abhängigkeit von Erdöl, die durch die Umstellung von organischen zu biobasierten Grundstoffen beendet werden soll. Doch dies erfordert Innovationen, die wiederum kostspielig sind. Eine weitere Herausforderung ist die Verschiebung von Produktion und Nachfrage. In den letzten Jahren hat sich die Nachfrage aus Asien und anderen Schwellenländern, auf Grund des dortigen Bevölkerungswachstums stark erhöht. Dies gleicht einerseits den schwächeren Europäischen Markt aus, doch es macht auch die Verlegung von Produktionsstandorten nötig, da sonst die Transportkosten zu hoch sind.

Berufe in der Chemischen Industrie:

  • Chemikant: Die Aufgabe von Chemikanten ist die Überwachung und Steuerung von Maschinen und Anlagen und das Abfüllen und Verpacken von chemischen Erzeugnissen. Zu seinen Aufgaben gehört es, die Maschinen so einzustellen, dass die Stoffe korrekt gefiltert, gemischt und zentrifugiert werden. Hierzu müssen sie die produzierten Stoffe genauestens kennen und auch sicher im Umgang mit den Maschinen sein. Außerdem sollten sie in der Lage sein eine Analyse auszuwerten und anzuwenden. Sie arbeiten häufig im Schichtbetrieb da die Anlagen in einem Chemiepark rund um die Uhr in Betrieb sind.
  • Mechatroniker: Die Mechatroniker sind für die Schnittstelle zwischen Mechanik, Informatik und Elektronik zuständig. Sie warten die Anlagen und die Antriebs- und Steuerungssysteme. Außerdem setzen sie Bauteile zusammen und installieren und überwachen die Software und die Systeme.
  • Elektroniker: Die Ausbildung zum Elektroniker kann mit zwei verschiedenen Spezialisierungen absolviert werden. Einmal der Automatisierungstechnik und der Betriebstechnik. In der Automatisierungstechnik ist es Aufgabe des Auszubildenden die Produktionsabläufe zu Pflegen und im Sinne einer steigenden Automatisierung weiterzuentwickeln. Die Auszubildenden mit dem Schwerpunkt auf der Betriebstechnik sind für die ausreichende Energieversorgung der Anlagen verantwortlich.
  • Industriemechaniker: Die Aufgabe eines Industriemechanikers ist es Produktionsanlagen in Betrieb zu nehmen, sie umzurüsten und zu warten.

Neben der Möglichkeit einer Ausbildung in der chemischen Industrie, gibt es auch den klassischen Einstieg über ein Studium der Chemie. Dieses kann sowohl an der Hochschule als auch an einer Fachhochschule absolviert werden oder aber in Form eines dualen Studiums.

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Regionale Verteilung

Wo sind die meisten Unternehmen der Branche Herstellung von chemischen Erzeugnissen ansässig? Hier sehen Sie den aktuellen Vergleich, geordnet nach Bundesländern und Städten.

Branchenstruktur

Die Brancheneinteilung folgt der WZ-2008, der offiziellen Klassifikation der Wirtschaftszweige des Statistischen Bundesamtes. Die Zuordnung des Branchencodes wird von Creditreform auf der Basis der Handelsregistereintragung zum Gegenstand des Unternehmens (und ggf. weiterer Informationen) vorgenommen.

C: Verarbeitendes Gewerbe

Firmenadressen – Herstellung von chemischen Erzeugnissen

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