Gesundheitswesen in Deutschland

Die folgende Marktanalyse bietet Ihnen den idealen Einstieg mit Daten, Zahlen und Fakten aus der FirmenWissen/Creditreform-Datenbank für Wirtschaftsauskünfte. Creditreform ist Marktführer – kein anderer Wettbewerber bietet eine höhere Qualität, Aktualität und Vollständigkeit.

Inhalt

Überblick zur Branche Gesundheitswesen in Deutschland

Im aktuellen Datenbestand von FirmenWissen sind 102.433 Unternehmen in der Branche Gesundheitswesen gelistet. Die größte Anzahl von Unternehmen ist in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg ansässig. Das durchschnittliche Unternehmensalter in diesem Wirtschaftszweig liegt bei 14 Jahren.

Umsatz
In der Branche Gesundheitswesen liegt der durchschnittliche Umsatz eines Unternehmens bei 500.000,00 Euro. Im letzten Jahr veränderte sich der Umsatz durchschnittlich um +1,32 Prozent.

Personal
Die Anzahl der Mitarbeiter liegt im Mittel bei 4 Mitarbeitern. Das Alter von Managern liegt im Schnitt bei 55 Jahren mit einer Beschäftigungsdauer von 9 Jahren. Die Frauenquote im Management liegt im Durchschnitt bei 41,47 Prozent.

Entwicklung
Innerhalb des letzten Jahres haben 66 Unternehmen in der Branche Insolvenz angemeldet. Dem gegenüber stehen 1.864 Unternehmen, die im selben Zeitraum neu gegründet wurden.

Anzahl der Einträge in der Branche
Quelle: Creditreform/FirmenWissen-Datenbank am 19.11.2019

102.433

Unternehmen

Durchschnittliches
Unternehmensalter

14

Jahre

Durchschnittlicher
Umsatz

0,5

Mio. Euro

Durchschnittliche
Umsatzentwicklung

1,32

Prozent

Durchschnittliche
Mitarbeiteranzahl

4

Personen

Anzahl
Neugründungen

1.864

im letzten Jahr

Anzahl
Insolvenzen

66

im letzten Jahr

Weiterführende Informationen zur Branche Gesundheitswesen:

Das Gesundheitswesen oder auch Gesundheitssystem eines Landes umfasst alle Personen, Organisationen, Einrichtungen, Regelungen und Prozesse, zu deren Aufgabe die Förderung und Erhaltung der Gesundheit gehört sowie das Vorbeugen und die Behandlung von Krankheiten. Der Begriff Gesundheitswesen umfasst das gesamte Gesundheitssystem zur Krankenversorgung und Gesunderhaltung. Dagegen geht es bei der Gesundheitswirtschaft vorrangig neben der stationären und ambulanten Versorgung Kranker unter anderem auch um die Herstellung von Medikamenten und Medizinprodukten.

Eine Statistik zu den Beschäftigten im Gesundheitswesen in den Jahren 2000 bis 2014 weist auf, dass die Zahlen kontinuierlich angestiegen sind. Waren es 2000 noch ca. 4,1 Mio. beschäftigte, so stieg diese Zahl bis ins Jahr 2014 auf 5,2 Mio. an.

Geschichte des Gesundheitswesens

Das Gesundheitswesen Deutschlands hat sich mit den Jahren stark weiterentwickelt. Heutzutage kann man es sich kaum vorstellen, dass es in den 1880er Jahren in Deutschland noch kein Gesundheitssystem gab. Vor mehr als 130 Jahren geschah es eher seltener, dass man einen Arzt aufsuchte, da jeder Arztbesuch oft mit einer hohen Rechnung verbunden war. Im Besonderen die harte (körperliche) Arbeit während der Industrialisierung und die teilweise katastrophalen Arbeitsbedingungen zeigten der Regierung auf, dass ein Handeln zur Sicherung der Regierung von Nöten war. Durch die immer stärker anwachsende Unzufriedenheit der Arbeiter entstanden Arbeitsbewegungen, deren Gefahrenpotential vom damaligen Reichskanzler, Otto von Bismarck, erkannt wurde. Zu der damaligen Zeit war es nicht möglich die allgemeinen Arbeitsbedingungen zu verbessern (12 Stunden Arbeitstag á 7 Tage die Woche) sowie einen Mindestlohn einzuführen, da dieser die Fabrikbesitzer verärgert hätte. Aus diesen Gründen führte Otto von Bismarck 1883 das Gesundheitswesen in Deutschland ein, das bis heute zu den wichtigsten Grundpfeilern des deutschen Sozialwesens zählt. Mit dieser Handlung sorgte Bismarck dafür, dass der Gang zum Arzt nicht mehr finanzielle Probleme für die Familie bedeuteten und eine Krankenversicherung gesetzlich vorgeschrieben wurde (damals noch mit gewissen Konditionen verbunden). Im Laufe der Jahre baute Bismarck das Gesundheitswesen und die sozialen Gesetze weiter aus. So kamen mit der Zeit die gesetzliche Unfallversicherung sowie Invaliden- und Altersversicherung hinzu. Darauf folgten unter Kaiser Wilhelm II. das Verbot der Sonntags- und Kinderarbeit.

Wer heutzutage krank ist kann ohne Bedenken zum Arzt gehen und wird nach dem vorlegen seiner Versicherungskarte behandelt. Die Rechnung dieser Behandlung geht nicht an den gesetzlichen Versicherten, sondern wird quartalsweise vom Arzt direkt mit der jeweiligen Krankenkasse abgerechnet.

Branchenaufbau Gesundheitswesen

Das deutsche Gesundheitswesen ist sehr komplex. Durch einen Überblick der Beteiligten des Gesundheitssystems, erhält man eine Vorstellung, wie dieses in Deutschland aufgebaut ist. Als erstes kann man natürlich den Patienten anbringen, der als Empfänger von Gesundheitsleistungen betrachtet wird. Leistungserbringer sind u.a. Ärzte, Apotheker, Pflegepersonal und Therapeuten. Als Leistungsfinanzierer werden Direktzahler, freiwillig Versicherte, gesetzlich versicherte Arbeitnehmer, Arbeitgeber und privat Versicherte gesehen. Darüber stehen die Leistungszahler, zu denen u.a. die Krankenversicherungen, die gesetzliche Unfallversicherung, Pflegeversicherung, Rentenversicherung und Kassenärztlichen Vereinigungen gehören. Natürlich gehört der Staat selbst auch zum Gesundheitssystem dazu, der seine gesetzgebenden Körperschaften wie Länder und Kommunen sowie seine Regulierungs- und Überwachungsstellen (z.B. Gesundheitsämter) hat. Außerdem existieren innerhalb des Gesundheitssystems Interessensverbände, wie Patientenverbände oder Berufsverbände. Als letzten Teil dieses Systems kann man die Wissenschaft selbst anbringen, die durch ihre Gesundheitswissenschaften und Gesundheitssystemforschungen Einfluss auf das System haben können.

Berufe in der Branche Gesundheitswesen:

Im Gesundheitswesen gibt es eine Vielzahl verschiedenster Berufe, die oftmals mit einer hohen Verantwortung einhergehen. Schließlich können Entscheidungen von Berufstätigen dieser Branche maßgeblich über das Leben anderer entscheiden. Eine sehr bekannte Berufsgruppe dieser Branche ist die des Arztes. Dieser Beruf ist bis heute ein sehr angesehener Beruf, der jedoch oftmals (abhängig vom gewählten Berufszweig und dem Angestelltenstatus) extrem stressig und zeitintensiv ist. Weitere Berufe dieser Branche sind zum Beispiel Altenpfleger, Hebamme, Apotheker, Krankenschwester oder Kaufmann im Gesundheitswesen.

Regionale Verteilung

Wo sind die meisten Unternehmen der Branche Gesundheitswesen ansässig? Hier sehen Sie den aktuellen Vergleich, geordnet nach Bundesländern und Städten.

Rankings

Wer führt bei Umsatz und Mitarbeiterzahl? Wer sind die ältesten Unternehmen der Branche? Hier finden Sie aktuelle Ranglisten für Unternehmen der Branche Gesundheitswesen.

Branchenstruktur

Die Brancheneinteilung folgt der WZ-2008, der offiziellen Klassifikation der Wirtschaftszweige des Statistischen Bundesamtes. Die Zuordnung des Branchencodes wird von Creditreform auf der Basis der Handelsregistereintragung zum Gegenstand des Unternehmens (und ggf. weiterer Informationen) vorgenommen.

Q: Gesundheits- und Sozialwesen

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