Forstwirtschaft und Holzeinschlag in Deutschland

Die folgende Marktanalyse bietet Ihnen den idealen Einstieg mit Daten, Zahlen und Fakten aus der FirmenWissen/Creditreform-Datenbank für Wirtschaftsauskünfte. Creditreform ist Marktführer – kein anderer Wettbewerber bietet eine höhere Qualität, Aktualität und Vollständigkeit.

Inhalt

Überblick zur Branche Forstwirtschaft und Holzeinschlag in Deutschland

Im aktuellen Datenbestand von FirmenWissen sind 5.882 Unternehmen in der Branche Forstwirtschaft und Holzeinschlag gelistet. Die größte Anzahl von Unternehmen ist in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg ansässig. Das durchschnittliche Unternehmensalter in diesem Wirtschaftszweig liegt bei 13 Jahren.

Umsatz
In der Branche Forstwirtschaft und Holzeinschlag liegt der durchschnittliche Umsatz eines Unternehmens bei 260.000,00 Euro. Im letzten Jahr veränderte sich der Umsatz durchschnittlich um +2,90 Prozent.

Personal
Die Anzahl der Mitarbeiter liegt im Mittel bei 1 Mitarbeitern. Das Alter von Managern liegt im Schnitt bei 49 Jahren mit einer Beschäftigungsdauer von 10 Jahren. Die Frauenquote im Management liegt im Durchschnitt bei 7,10 Prozent.

Entwicklung
Innerhalb des letzten Jahres haben 4 Unternehmen in der Branche Insolvenz angemeldet. Dem gegenüber stehen 113 Unternehmen, die im selben Zeitraum neu gegründet wurden.

Anzahl der Einträge in der Branche
Quelle: Creditreform/FirmenWissen-Datenbank am 19.11.2019

5.882

Unternehmen

Durchschnittliches
Unternehmensalter

13

Jahre

Durchschnittlicher
Umsatz

0,3

Mio. Euro

Durchschnittliche
Umsatzentwicklung

2,90

Prozent

Durchschnittliche
Mitarbeiteranzahl

1

Person

Anzahl
Neugründungen

113

im letzten Jahr

Anzahl
Insolvenzen

4

im letzten Jahr

Weiterführende Informationen zur Branche Forstwirtschaft:

Die Forstwirtschaft (auch Waldwirtschaft genannt) umfasst das planmäßige agieren beziehungsweise das Arbeiten des Menschen im Wald. Ziele hierbei sind die Erzeugung von Rohstoffen und die Erhaltung der Wälder in ihrer Funktion als Schutz und Erholungsraum. Ergänzt wird diese Branche durch den Holzeinschlag oder auch die Holzernte. Bestandteil dieser Branche ist das Fällen von Bäumen in einem Wald oder auf einer Plantage mit dem Ziel sie in einen verkaufs- und verwendungsfähigen Zustand zu bringen. Weiterlesen

Branchenaufbau Forstwirtschaft

In Deutschland verpflichtet das Bundeswaldgesetz Waldbesitzer dazu ihre Wälder ordnungsgemäß und nachhaltig zu bewirtschaften. So soll erreicht werden, dass der Wald nicht nur als Rohstoffquelle gesehen wird, sondern auch als Mittel zum Arten-, Boden-, Klima- und Wasserschutz und in seiner Funktion als Erholungs- und Freizeitort für die Bevölkerung.

In Deutschland gibt es drei Arten von Waldeigentum, den Körperschaftswald, Privatwald und Staatswald. Der Körperschaftswald ist Wald im Eigentum von Städten und Gemeinden oder Zweckverbänden und Universitäten. Also Körperschaften des öffentlichen Rechts. Von den 11,4 Millionen Hektar Wald in Deutschland, befinden sich 2,2 Millionen Hektar im öffentlichen Besitz. Ausnahmen sind Wälder im Eigentum von Kirchen, sie zählen zum Privatwald. Von Privatwald spricht man wenn der Wald im Besitz von einer natürlichen oder juristischen Person oder einer Personengesellschaft ist. In Deutschland befinden sich etwa 48% der Wälder im privaten Eigentum, wobei alleine 66,8% davon in Nordrhein-Westfalen liegen. Unter Staatsforst versteht man Wälder im staatlichen Eigentum. Gemäß Zahlen aus dem Jahr 2012 befinden sich in Deutschland ca. 29% des Waldes im Besitz der Länder und 3,5% im Besitz des Bundes.

Berufe der Forstwirtschaft und des Holzeinschlags:

Das Berufsfeld der Forstwirtschaft umfasst ein forstwissenschaftliches Studium, ein Fachhochschulstudium und in Österreich ein Studium an einer Berufsschule. Das Universitätsstudium wird in Deutschland an vier Universitäten angeboten (Freiburg, Göttingen, Freising, Tharandt) und bietet im Anschluss die Möglichkeit als Forstwissenschaftler zu arbeiten oder aber nach einem zweijährigen Referendariat in den höheren Forstdienst einzutreten. An der Fachhochschule kann der Studiengang der Forstwirtschaft absolviert werden und mit anschließender einjähriger Anwärterzeit berechtigt er zur Prüfung für den gehobenen Forstdienst. Neben dem Studium der Forstwirtschaft gibt es auch zahlreiche Ausbildungsberufe in diesem Bereich. Beispiele sind der Ausbildungsberuf des Forstwirts, des Forstfacharbeiters oder des Forstwirtschaftsmeisters.

In der Branche des Holzeinschlags ist der alteingesessene Beruf des Holzfällers vorherrschend. Seine Aufgaben sind das Fällen und Vorbereiten des Holzes damit es abtransportiert werden kann.

Waldnutzungsformen:

In der heutigen Zeit wird der Wald primär zur forstwirtschaftlichen Bewirtschaftung genutzt. Doch auch die älteste Nutzungsart - die Jagd - findet noch immer großen Anklang. Der Jäger zahlt ein gewisses Entgelt an den Waldbesitzer und darf im Gegenzug die dort lebenden Wildtiere jagen. In den sogenannten Schutzwäldern steht die wirtschaftliche Nutzung im Hintergrund. Ihre Aufgabe ist zum Beispiel der Schutz der Umgebung vor Überschwemmungen oder Lawinen. Eine weitere Nutzungsform des Waldes ist der Wald in seiner Funktion als Erholungsgebiet für die Bevölkerung.

Essentieller Bestandteil der Forstwirtschaft ist die Holzernte. Sie setzt sich aus zwei Arbeitsprozessen zusammen, dem Holzeinschlag und der Holzbringung, die dank neuer Technik mittlerweile weitestgehend simultan durchgeführt werden können. Im Einzelnen umfasst der Holzeinschlag die Fällarbeit, die Aufarbeitung und die Entrindung des Baumes. Im Zuge der Holzbringung werden die gefällten Bäume zu einem Sammelplatz transportiert und gestapelt. Von dort können sie dann Verladen werden. Im Anschluss an die Aufarbeitung oder aber nach der Holzbringung, erfolgt die Holzaufnahme. Im Zuge dessen werden die Güteklasse und die Abmessungen des Holzes gespeichert um eine gewisse Kontrollfunktion zu haben..
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Regionale Verteilung

Wo sind die meisten Unternehmen der Branche Forstwirtschaft und Holzeinschlag ansässig? Hier sehen Sie den aktuellen Vergleich, geordnet nach Bundesländern und Städten.

Rankings

Wer führt bei Umsatz und Mitarbeiterzahl? Wer sind die ältesten Unternehmen der Branche? Hier finden Sie aktuelle Ranglisten für Unternehmen der Branche Forstwirtschaft und Holzeinschlag.

Branchenstruktur

Die Brancheneinteilung folgt der WZ-2008, der offiziellen Klassifikation der Wirtschaftszweige des Statistischen Bundesamtes. Die Zuordnung des Branchencodes wird von Creditreform auf der Basis der Handelsregistereintragung zum Gegenstand des Unternehmens (und ggf. weiterer Informationen) vorgenommen.

A: Land- und Forstwirtschaft, Fischerei

Neugründungen und Insolvenzen

Die FirmenWissen-Datenbank enthält aktuelle Daten zu Neugründungen und Insolvenzen.

Firmenadressen – Forstwirtschaft und Holzeinschlag

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