Energieversorgung in Deutschland

Die folgende Marktanalyse bietet Ihnen den idealen Einstieg mit Daten, Zahlen und Fakten aus der FirmenWissen/Creditreform-Datenbank für Wirtschaftsauskünfte. Creditreform ist Marktführer – kein anderer Wettbewerber bietet eine höhere Qualität, Aktualität und Vollständigkeit.

Inhalt

Überblick zur Branche Energieversorgung in Deutschland

Im aktuellen Datenbestand von FirmenWissen sind 35.165 Unternehmen in der Branche Energieversorgung gelistet. Die größte Anzahl von Unternehmen ist in Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen ansässig. Das durchschnittliche Unternehmensalter in diesem Wirtschaftszweig liegt bei 9 Jahren.

Umsatz
In der Branche Energieversorgung liegt der durchschnittliche Umsatz eines Unternehmens bei 1.400.000,00 Euro. Im letzten Jahr veränderte sich der Umsatz durchschnittlich um +0,75 Prozent.

Personal
Die Anzahl der Mitarbeiter liegt im Mittel bei 2 Mitarbeitern. Das Alter von Managern liegt im Schnitt bei 53 Jahren mit einer Beschäftigungsdauer von 6 Jahren. Die Frauenquote im Management liegt im Durchschnitt bei 10,90 Prozent.

Entwicklung
Innerhalb des letzten Jahres haben 98 Unternehmen in der Branche Insolvenz angemeldet. Dem gegenüber stehen 1.528 Unternehmen, die im selben Zeitraum neu gegründet wurden.

Anzahl der Einträge in der Branche
Quelle: Creditreform/FirmenWissen-Datenbank am 19.11.2019

35.165

Unternehmen

Durchschnittliches
Unternehmensalter

9

Jahre

Durchschnittlicher
Umsatz

1,4

Mio. Euro

Durchschnittliche
Umsatzentwicklung

0,75

Prozent

Durchschnittliche
Mitarbeiteranzahl

2

Personen

Anzahl
Neugründungen

1.528

im letzten Jahr

Anzahl
Insolvenzen

98

im letzten Jahr

Weiterführende Informationen zur Branche:

Unter Energieversorgung fällt jegliche Belieferung von privaten und wirtschaftlichen Verbrauchern mit Energie. In Deutschland wird Energie hauptsächlich leitungsgebunden oder aber über feste Energieträger übertragen. Jedoch wird im Rahmen der Energiewende verstärkt auf erneuerbare Energien aus Wind, Wasser und Sonne gesetzt. Im Jahr 2015 wurde der größte Teil der Energien immer noch über Mineralöl gewonnen (34%). Dennoch befindet sich der Anteil an erneuerbaren Energien in Deutschland im stetigen Wachstum und lag im gleichen Jahr bereits bei rund 32,6% für die Bruttostromerzeugung. weiterlesen

Geschichte der Energieversorgung

Die Notwendigkeit der Energieversorgung ist fast so alt wie der Mensch selbst. Bestand früher die Energieversorgung aus dem gemeinschaftlichen Sammeln von Feuerholz, so ist es nun die Versorgung mit Erdöl und –gas sowie elektrischer und alternativer Energie. In der heutigen Zeit wird die Versorgung der Gesellschaft mit Energie von Unternehmen übernommen, deren Aufgabe darin besteht die Energie möglichst preiswert und zuverlässig an den Endkunden zu bringen.

Aufbau der Branche

Im Folgenden nun eine Auflistung der Energiequellen:

  • Fossile Energiequellen: Zu den fossilen Energiequellen zählen brennbare Stoffe wie Gas, Kohle und Mineralöl. Der Anteil von Erdgas an der gesamten Bruttostromerzeugung betrug im Jahr 2015 rund 31%. Noch immer findet Gas hauptsächlich auf dem Markt der Wärmegewinnung Anwendung, doch es wird mittlerweile auch vielfach in den Bereichen Industrie verwendet. Es wird als Energieträger für die Stromerzeugung, zum Speichern von Energie und als Ausgleichsspeicher für regenerativen Strom verwendet. Die Verteilung des Gases erfolgt über ein engmaschiges Netz aus Rohrleitungen, das sich in Deutschland über eine Länge von 511.000 km erstreckt. Der Anteil, der aus Kohle gewonnenen Energie, am Gesamtenergieverbrauch betrug im Jahr 2015 rund 24,5%, wobei 12,7% auf Braunkohle und 11,8% auf Steinkohle entfielen. Am wichtigsten ist Kohle für den Bereich der Stromerzeugung, da rund 42% des Stroms aus ihr gewonnen werden. Doch im Jahr 2007 wurde beschlossen, die Steinkohle Förderung zum Jahr 2018 zu beenden. Die bedeutendste Energiequelle für Deutschland ist noch immer das Mineralöl mit einem Anteil von 34% am Gesamtanteil. Ziel der Bundesregierung ist es, diesen Anteil bis zum Jahr 2020 um 20% und bis 2050 um 50% zu senken. Hauptanteil am Mineralöl hat weiterhin der Dieselkraftstoff, gefolgt vom Ottokraftstoff, Heizöl und Rohbenzin (für die Petrochemie).

  • Erneuerbare Energien: Die Kategorie der erneuerbaren Energien umfasst die Wasser- und Windkraft, Biomasse und Photovoltaik. Der Anteil von Windenergie an der Stromerzeugung liegt bei mehr als 9 % und wird einmal durch Anlagen an Land, aber auch durch den Einsatz von Anlagen auf See (Offshore-Windenergie) erreicht. Die Nutzung von Biomasse zur Herstellung von Biokraftstoffen erfolgt in fester, gasförmiger und flüssiger Form.

  • Kernspaltung: Zurzeit (2016) gibt es in Deutschland noch 8 aktive Kernkraftwerke. Ihre Abschaltung soll bis zum Jahr 2022 erfolgen.

Berufe in der Energieversorgung:

Der Bereich der Energieversorgung vereint die verschiedensten Berufsfelder, was eine Auflistung an speziellen Berufen unmöglich macht. Durch die Entwicklung der Branche und die damit einhergehenden Anforderungen werden Fähigkeiten aus den Bereichen Industrie, Handwerk und vielen mehr gesucht. Auch Studiengänge die ökonomisch oder technisch orientiert sind, gelten als gute Ausgangsposition in der Branche. Doch es wird von einer zu starken Spezialisierung während des Studiums abgeraten, da sich das Berufsfeld und die Branche weiterhin schnell wandeln.

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Regionale Verteilung

Wo sind die meisten Unternehmen der Branche Energieversorgung ansässig? Hier sehen Sie den aktuellen Vergleich, geordnet nach Bundesländern und Städten.

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