Bergbau in Deutschland

Die folgende Marktanalyse bietet Ihnen den idealen Einstieg mit Daten, Zahlen und Fakten aus der FirmenWissen/Creditreform-Datenbank für Wirtschaftsauskünfte. Creditreform ist Marktführer – kein anderer Wettbewerber bietet eine höhere Qualität, Aktualität und Vollständigkeit.

Inhalt

Überblick zur Branche Bergbau in Deutschland

Im aktuellen Datenbestand von FirmenWissen sind 2.342 Unternehmen in der Branche Bergbau gelistet. Die größte Anzahl von Unternehmen ist in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen ansässig. Das durchschnittliche Unternehmensalter in diesem Wirtschaftszweig liegt bei 24 Jahren.

Umsatz
In der Branche Bergbau liegt der durchschnittliche Umsatz eines Unternehmens bei 2.184.649,00 Euro. Im letzten Jahr veränderte sich der Umsatz durchschnittlich um +0,98 Prozent.

Personal
Die Anzahl der Mitarbeiter liegt im Mittel bei 6 Mitarbeitern. Das Alter von Managern liegt im Schnitt bei 56 Jahren mit einer Beschäftigungsdauer von 10 Jahren. Die Frauenquote im Management liegt im Durchschnitt bei 15,92 Prozent.

Entwicklung
Innerhalb des letzten Jahres haben 10 Unternehmen in der Branche Insolvenz angemeldet. Dem gegenüber stehen 31 Unternehmen, die im selben Zeitraum neu gegründet wurden.

Anzahl der Einträge in der Branche
Quelle: Creditreform/FirmenWissen-Datenbank am 19.11.2019

2.342

Unternehmen

Durchschnittliches
Unternehmensalter

24

Jahre

Durchschnittlicher
Umsatz

2,2

Mio. Euro

Durchschnittliche
Umsatzentwicklung

0,98

Prozent

Durchschnittliche
Mitarbeiteranzahl

6

Personen

Anzahl
Neugründungen

31

im letzten Jahr

Anzahl
Insolvenzen

10

im letzten Jahr

Weiterführende Informationen zur Branche Bergbau:

Im Allgemeinen umfasst der Bergbau in Deutschland alle Tätigkeiten, die mit dem Vorkommen von Bodenschätzen zu tun haben. Hierunter fallen die Suche nach Vorkommen, die Erschließung, die Gewinnung und auch die anschließende Aufbereitung der Bodenschätze.Weiterlesen

Folgt man moderneren Definitionen, so zählen zudem auch Tätigkeiten wie die Vermessung, Ausbildung und die Grubenbewirtschaftung zu den Aufgaben. Der Abbau der Bodenschätze erfolgt in Abhängigkeit davon, wo sich die Lagerstätten befinden. Diese können entweder Untertage oder im Tagebau sein.

Der Bergbau und seine Aktivitäten werden innerhalb der nationalen Gesetzgebung durch das Bergrecht geregelt. In Deutschland unterliegt der Bergbau dem Bundesberggesetz und wird durch das Bergamt kontrolliert.

Geschichte des Bergbaus

Der Bergbau in Deutschland besteht bereits seit dem frühen Mittelalter. Während des 10. und 11. Jahrhunderts waren der Harz und seine Umgebung ein bedeutendes Zentrum zur Silbergewinnung und im 12. Jahrhundert das Mansfelder Revier für Silber und Kupfer. Auf eine schwere Holzkrise folgte im 15. und 16. Jahrhundert die Erholung und somit auch ein Aufschwung im europäischen Bergbau, der auch das Erzgebirge beeinflusste. Zum Ende des 16. Jahrhunderts erlebte der deutsche Bergbau dann, bedingt durch starke Konkurrenz aus Südamerika eine Krise. Diese hielt bis circa Mitte des 17. Jahrhunderts an, bis Anfang des 18. Jahrhunderts ein erneuter Aufschwung folgte.

Im 19. Jahrhundert wurde der Bergbau zu einer der wichtigsten Industrien in Deutschland und hatte entscheidenden Anteil an der Phase der Industrialisierung.

Branchenaufbau Bergbau

Die von der Branche Bergbau geförderten Rohstoffe lassen sich in drei Gruppen unterteilen:

  • Elementrohstoffe: Diese Kategorie umfasst die für die Metallurgie und Chemie benötigten Grundstoffe wie Salze, Schwefel oder Erze.
  • Energierohstoffe:Zu den vom Bergbau abgebauten Energierohstoffen zählen Kohlenwasserstoffe, Kohle und Uran.
  • Eigenschaftsrohstoffe: Hierzu zählen Steine und Erden. Diese umfassen neben Sand, Kies und Ton auch Industrieminerale, Massenrohstoffe und Edelsteine.

Um die genannten Rohstoffe abzubauen, gibt es drei mögliche Methoden. Einmal den Tagebau, er dient zum Abbau von oberflächennahen Stoffen wie zum Beispiel in einem Steinbruch oder beim Schürfen von Gold. Dann gibt es, für tiefliegende Rohstoffe den Tiefbau. Hier werden die Stoffe durch das Anlegen eines Bergwerkes zugänglich gemacht. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit Rohstoffe durch Tiefbohrungen zu gewinnen. Beispiele dafür sind die Bohrungen für die Erdölgewinnung. Dieser Vorgang wird als Bohrlochbergbau bezeichnet.

Berufe in der Branche Bergbau:

In Deutschland gibt es drei Hochschulen, die montanwissenschaftliche (bergwissenschaftliche) Studiengänge anbieten. Das sind die Technische Universität Bergakademie Freiberg, die Technische Universität Clausthal und die Rheinisch-westfälische technische-Hochschule Aachen. Bei der Bergakademie Freiberg handelt es sich mit dem Gründungsjahr 1600 um die älteste montanwissenschaftliche Bildungseinrichtung weltweit.

Mögliche Ausbildungsberufe sind zum Beispiel Berg- und Maschinenmänner. Die Ausbildungsdauer beträgt zwei Jahre und findet sowohl an der Berufsschule als auch im Betrieb statt. Die Aufgabenfelder für Bergmänner umfassen den Vertrieb und Transport sowie die Gewinnung von Rohstoffen und die Instandhaltung von Maschinen und Anlagen. Ein weiterer Beruf aus dem Bereich des Bergbaus ist der Bautechnologe. Es handelt sich hierbei um einen recht neuen Beruf, der im Jahr 2009 den Ausbildungsberuf des Bergmechanikers ersetzte. Ein Bergbautechnologe hat die Möglichkeit zwischen zwei Bereichen zu wählen auf die er sich spezialisieren möchte – die Tiefbautechnik oder die Tiefbohrtechnik. Die Ausbildung erfolgt kombiniert an der Berufsschule und im Betrieb und dauert 3 Jahre.

Verwendung von Rohstoffen:

Die Rohstoffe aus der Kategorie der Elementrohstoffe umfassen Erze (Metalle), Salze, Schwefel und Graphit. Die Verwendungsbereiche dieser Stoffe sind dementsprechend vielfältig und reichen von der Industrie (Metalle, Graphit) über Schmuck (Gold, Silber) bis zur Nahrung (Salz). Die Energierohstoffe, bestehend aus Kohlenwasserstoffen wie Öl und Gas, Kohle und Uran werden primär ihrem Namen folgend zur Energiegewinnung verwendet. Die Gruppe der Eigenschaftsrohstoffe beinhaltet Industrieminerale wie Tonerde, Quarz oder Talk, aber auch Massenrohstoffe wie Sand und Kies sowie Edelsteine und Halbedelstein. Auch hier werden die Erzeugnisse dementsprechend vielfältig eingesetzt. Tonerde zum Beispiel wird viel in der Keramikherstellung verwendet wie im Falle des berühmten Meißner Porzellans. Sand und Kies werden in der Industrie, für den Bau und auf für die Landwirtschaft verwendet. Während Edelsteine wie Diamanten oder Smaragde für die Schmuckproduktion verwendet werden.

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Regionale Verteilung

Wo sind die meisten Unternehmen der Branche Gewinnung von Steinen und Erden, sonstiger Bergbau ansässig? Hier sehen Sie den aktuellen Vergleich, geordnet nach Bundesländern und Städten.

Rankings

Wer führt bei Umsatz und Mitarbeiterzahl? Wer sind die ältesten Unternehmen der Branche? Hier finden Sie aktuelle Ranglisten für Unternehmen der Branche Gewinnung von Steinen und Erden, sonstiger Bergbau.

Branchenstruktur

Die Brancheneinteilung folgt der WZ-2008, der offiziellen Klassifikation der Wirtschaftszweige des Statistischen Bundesamtes. Die Zuordnung des Branchencodes wird von Creditreform auf der Basis der Handelsregistereintragung zum Gegenstand des Unternehmens (und ggf. weiterer Informationen) vorgenommen.

B: Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden

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