Architekturwesen Ingenieurwesen in Deutschland

Die folgende Marktanalyse bietet Ihnen den idealen Einstieg mit Daten, Zahlen und Fakten aus der FirmenWissen/Creditreform-Datenbank für Wirtschaftsauskünfte. Creditreform ist Marktführer – kein anderer Wettbewerber bietet eine höhere Qualität, Aktualität und Vollständigkeit.

Inhalt

Überblick zur Branche Architekturwesen Ingenieurwesen in Deutschland

Im aktuellen Datenbestand von FirmenWissen sind 89.958 Unternehmen in der Branche Architekturwesen Ingenieurwesen gelistet. Die größte Anzahl von Unternehmen ist in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg ansässig. Das durchschnittliche Unternehmensalter in diesem Wirtschaftszweig liegt bei 15 Jahren.

Umsatz
In der Branche Architekturwesen Ingenieurwesen liegt der durchschnittliche Umsatz eines Unternehmens bei 550.000,00 Euro. Im letzten Jahr veränderte sich der Umsatz durchschnittlich um +1,41 Prozent.

Personal
Die Anzahl der Mitarbeiter liegt im Mittel bei 2 Mitarbeitern. Das Alter von Managern liegt im Schnitt bei 55 Jahren mit einer Beschäftigungsdauer von 8 Jahren. Die Frauenquote im Management liegt im Durchschnitt bei 12,43 Prozent.

Entwicklung
Innerhalb des letzten Jahres haben 258 Unternehmen in der Branche Insolvenz angemeldet. Dem gegenüber stehen 2.672 Unternehmen, die im selben Zeitraum neu gegründet wurden.

Anzahl der Einträge in der Branche
Quelle: Creditreform/FirmenWissen-Datenbank am 19.11.2019

89.958

Unternehmen

Durchschnittliches
Unternehmensalter

15

Jahre

Durchschnittlicher
Umsatz

0,6

Mio. Euro

Durchschnittliche
Umsatzentwicklung

1,41

Prozent

Durchschnittliche
Mitarbeiteranzahl

2

Personen

Anzahl
Neugründungen

2.672

im letzten Jahr

Anzahl
Insolvenzen

258

im letzten Jahr

Weiterführende Informationen zur Branche Architektur und Ingenieurwesen:


Architekturwesen


Branchenüberblick

Das Wort Architektur stammt aus dem lateinischen und bezeichnet die wissenschaftliche Disziplin der Baukunst. Die Architektur beinhaltet nicht nur den reinen Aufbau eines Bauwerkes, sondern auch einen künstlerischen, ästhetischen Aspekt. Planvolles Entwerfen, Gestalten und Konstruieren von Bauwerken ist der Hauptaspekt der Architektur. Ein Bauwerk kann durch seinen Stil sowohl die Kultur als auch die Epoche in der es gebaut wurde widerspiegeln.

Eine Statistik hinsichtlich der Umsatzentwicklung im Architekturmarkt in Deutschland in den Jahren 2003 bis 2014 zeigt auf, dass die Branche insgesamt eine positive Tendenz aufweist und der Umsatz seit 2003 von ca. 7 Milliarden € Umsatz auf ca. 9, 4 Milliarden € im Jahr 2013 angestiegen ist.

Geschichte der Architektur

Die Geschichte der Architektur ist stark mit der Menschheitsgeschichte verankert und umfasst alle ihre technischen, funktionalen und ästhetischen Entwicklungen, von Beginn der menschlichen Bautätigkeit, bis hin zur Gegenwart. Bezüglich der Entwicklung der einzelnen Stilepochen beeinflussten einige Kriterien die verschiedenen Baustile. Zu den Kriterien zählen die klimatischen, technischen, religiösen sowie kulturellen Bedürfnisse der jeweiligen Bevölkerung. Mit den Errungenschaften in der Technik änderten sich mit der Zeit auch die Baustile. Im Besonderen die Industrialisierung sorgte für eine beschleunigte Wandlung des Baustiles. Auch die Entwicklungen innerhalb der Informationstechnologie ermöglichten es neue Baustile oder „Trends“ schnell in andere Regionen weiter zu tragen. Dabei ist festzuhalten, dass der Baustil wie in der Kunst, von der jeweiligen Epoche geprägt wurde und der Übergang in verschiedene Baustile meist fließend von statten ging.

Eine Besonderheit haben Bauwerke inne, die über Jahrzehnte hinweg entstanden sind. Oftmals wurden diese auf Anweisung mehrerer Baumeister geplant, was zur Folge hatte, dass die Bauwerke mit den Jahren vergrößert, überbaut und aktuellen Trends angepasst wurden. Dies erklärt auch, warum heute einige Gebäude existieren, die durch mehr als einen Baustil geprägt wurden.

Berufe im Architekurwesen

Architekt: Diesen Beruf kann man durchaus als den klassischen Beruf dieser Branche bezeichnen. Zu den Aufgaben des Architekten gehört das Planen verschiedenster Bauwerke, wie Eigentumshäuser, Wohnungen und öffentlichen Gebäuden. Zum Berufsleben eines Architekten gehört oftmals viel Abwechslung, da jedes Projekt neue Herausforderungen mit sich bringen kann. Innerhalb des Architekturstudiums werden die Studenten mit Fächern wie Statik, Bauphysik und künstlerisches Gestalten auf ihr späteres Berufsleben vorbereitet.

Assistent für Innenarchitektur: Zu den Aufgaben dieses Berufes gehört es die technische Realisierung der Gestaltungskonzepte von Innenarchitekten oder auch Designern zu realisieren. Hierfür werden sogenannte CAD¬-Programme genutzt, in denen Entwürfe in detaillierte Pläne umgesetzt werden. Außerdem koordinieren sie die Ausführung der Arbeiten und dokumentieren die Gesamtergebnisse. Eine besondere Bedeutung hat dabei die enge Zusammenarbeit mit dem Kunden, damit die jeweiligen Wünsche und Vorstellungen der Gestaltung der Räume bereits in der Planungsphase umgesetzt werden können.


Ingenieurwesen


Branchenüberblick

Als Ingenieurwesen oder auch Ingenieurwissenschaften werden die Wissenschaften bezeichnet, die sich mit der Forschung, technischen Entwicklung, Konstruktion und der Produktionstechnik beschäftigen. Naturwissenschaftliche Erkenntnisse nehmen dabei einen besonderen Stellenwert ein, da diese zu meist anwendungsorientiert erforscht und praktisch angewandt werden. Innerhalb der industriellen Revolution entwickelten sich die meisten Ingenieurswissenschaften zu eigenständigen Wissenschaften. Das heutige Ingenieurswesen basiert auf dem sogenannten Erfahrungswissen, bei dem das Wissen über Jahrhunderte hinweg in den jeweiligen Handwerksberufen weiter getragen wurde. Zu diesen Handwerksberufen zählten u.a. die Feinmechanik, in der Uhren angefertigt wurden oder das Schmiedehandwerk.

Geschichte des Ingenieurwesens

Das Ingenieurwesen hat seine Anfänge zeitnah mit dem Beginn der Menschheitsgeschichte. Funde aus der Steinzeit zeigten, dass es bereits zu dieser Zeit erste Werkzeuge wie Faustkeile gab. Später kamen dann aufwendigere Werkzeuge, wie steinerne Bohrer und Sägen hinzu.

In den frühen Hochkulturen Mesopotamiens wurden die ersten bekannten Ingenieure ausgebildet, die nicht nur lesen und schreiben lernten, sondern auch verschiedenste Berechnungen durchführen konnten, die für die Planung von Gebäuden von Nöten sind. Im Besonderen im antiken Griechenland sorgten Mathematiker wie Archimedes und Ktesibios für große Fortschritte im Bereich der Mechanik. So beschrieb Archimedes, der auch Physiker und Ingenieur war, einfache Maschinen, wie die schiefe Ebene oder den Flaschenzug. Ktesibios gilt daneben als Begründer der Hydraulik.

Durch bedeutende Personen wie Leonardo da Vinci (Maler, Bildhauer, Architekt, Anatom, Mechaniker, Ingenieur und Naturphilosoph) konnten bereits zu Zeiten der Renaissance Maschinen und Erfindungen entwickelt werden, die ihrer Zeit weit voraus waren. Zu seinen Entwürfen zählten unter anderem Fluggeräte, die den heutigen Hubschraubern gleichen.

Mitte des 18 Jahrhundert trugen neue Erfindungen wie die Dampfmaschine von Thomas Newcomen (entscheidend verbessert durch James Watt) zur industriellen Revolution in England bei. Außerdem sorgte das neue sogenannte Puddelverfahren dafür, dass man Stahl in großen Mengen herstellen konnte und dieses nachfolgend zu Dampfmaschinen, Textilmaschinen, Schienen etc. weiterverarbeiten konnte. In Deutschland wurden sogenannte polytechnische Schulen gegründet, um den großen Vorsprung Englands durch die Industrialisierung wieder aufzuholen. Im Laufe der Zeit wurden diese Schulen zu Technischen Hochschulen aufgewertet und erhielten später sogar das Promotionsrecht, durch welches sie älteren Universitäten gleichgestellt wurden. Viele dieser Schulen wurden letzten Endes zu Universitäten und technischen Universitäten umgewandelt.

Branchenaufbau

Innerhalb des Ingenieurswesens gibt es zahlreiche Einzelwissenschaften, die Querbezüge zu anderen Wissenschaften aufweisen. Zu den drei klassischen Disziplinen gehört auch das Bauingenieurwesen. Diese Disziplin befasst sich mit verschiedenen Formen von Bauwerken. Dazu gehören unter anderem Häuser, Straßen, Kanäle und Häfen. Neben der Planung von Bauwerken geht es auch um die Durchführung sowie Organisation der Bauarbeiten. Die nächste wichtige Disziplin stellt der Maschinenbau dar. Wie der Name bereits deutlich macht befasst man sich hier mit Maschinen und in dem Zusammenhang unter anderem mit Turbinen, Otto- und Dieselmotoren, Pumpen und Werkzeugmaschinen. In dieser Disziplin geht es nicht nur um die Konstruktion und Entwicklung von Maschinen, sondern auch um die Fertigung der jeweiligen Maschine. Die letzte wichtige Disziplin des Ingenieurwesens ist die Elektrotechnik, welche sich mit der Technik befasst, die auf elektrischen oder magnetischen Funktionsprinzipien beruht. Dazu zählt z.B. Technik, die mittels Elektrizität Informationen verarbeitet (Elektronik) oder Nachrichtentechnik (Funkgeräte, Handys). Auch innerhalb dieser Disziplinen gibt es zahlreiche Verbindungen. So werden zum Beispiel im Maschinenbau oftmals Elektromotoren als Antrieb verwendet.

Berufe im Ingenieurwesen

Der Ingenieurberuf bietet die Möglichkeit in den unterschiedlichsten Bereichen arbeiten zu können. Auch im Ausland ist das Interesse an deutschen Ingenieuren groß, so dass dieser Beruf auch für diejenigen interessant ist, die zukünftig im Ausland arbeiten möchten. Allgemein kann man durchaus sagen, dass die Nachfrage nach Fachkräften dieser Branche sehr groß ist, im Besonderen in den Bereichen Elektrotechnik und IT. Als Beispiele für Berufe dieser Branche kann man Umweltingenieure, Maschinenbauer, Elektrotechniker und Bauingenieure anbringen.

Regionale Verteilung

Wo sind die meisten Unternehmen der Branche Architektur- und Ingenieurbüros; technische, physikalische und chemische Untersuchung ansässig? Hier sehen Sie den aktuellen Vergleich, geordnet nach Bundesländern und Städten.

Rankings

Wer führt bei Umsatz und Mitarbeiterzahl? Wer sind die ältesten Unternehmen der Branche? Hier finden Sie aktuelle Ranglisten für Unternehmen der Branche Architektur- und Ingenieurbüros; technische, physikalische und chemische Untersuchung.

Branchenstruktur

Die Brancheneinteilung folgt der WZ-2008, der offiziellen Klassifikation der Wirtschaftszweige des Statistischen Bundesamtes. Die Zuordnung des Branchencodes wird von Creditreform auf der Basis der Handelsregistereintragung zum Gegenstand des Unternehmens (und ggf. weiterer Informationen) vorgenommen.

M: Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen

Firmenadressen – Architektur- und Ingenieurbüros; technische, physikalische und chemische Untersuchung

FirmenWissen bietet Ihnen aktuelle und bonitätsgeprüfte Firmenadressen aus der Branche Architektur- und Ingenieurbüros; technische, physikalische und chemische Untersuchung für Ihre Aktivitäten im B2B‑Marketing. Die Firmendaten werden in den 130 deutschen Geschäftsstellen von Creditreform sorgfältig recherchiert, zeichnen sich durch eine besonders hohe Qualität aus und enthalten:

  • Firmenname
  • vollständige postalische Anschrift
  • Telefon- und Faxnummer
  • E-Mail-Adresse und Website
  • Namen und Funktion aller Manager
  • Umsatz, Mitarbeiteranzahl, Ansprechpartner und viele weitere Merkmale verfügbar

Lassen Sie sich eine kostenlose Potentialanalyse zu aktuellen und bonitätsgeprüften Marketingadressen erstellen.

Einen Moment bitte...

Ihre Anfrage wird bearbeitet.